Veranstaltung: | 92. Bundesversammlung 2024 - Anträge |
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Antragsteller*in: | Annkathrin Meyer (Bundesvorsitzende), Joschka Hench (Bundesvorsitzender), Matthias Feldmann (Bundeskurat) |
Status: | Verschoben |
Eingereicht: | 22.03.2024, 22:55 |
A10_SÄ: Einstellung des Formats Jahresaktion
Titel:
Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:
Das Format der Jahresaktion wird mit dem Jahreswechsel 2024/2025 eingestellt und
das Jahresaktionskonzept außer Kraft gesetzt. Die Aufgaben der Bundesversammlung
in Ziffer 26 der Satzung der Bundesebene werden daher wie folgt geändert:
- Beratungen und Entscheidungen zur Ordnung und den Satzungen der Bundes-,
Diözesan-, Bezirks- und Stammesebene des Verbandes,
Begründung der Antragsteller*innen:
Bereits in den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die Sinnhaftigkeit des aktuellen Formats der Jahresaktion diskutiert. Die Bundesleitung hat dabei dafür plädiert das bisherige Format möglichst ressourcensparend weiterzuführen, da die Jahresaktion eine der wenigen Aktionen ist, bei der die Aktiven auf Stammesebene die Bundesebene direkt erfahren können und Impulse für die Arbeit vor Ort gegeben werden. Bereits damals war klar, dass diese Impulse im Verband sehr unterschiedlich aufgegriffen werden. Insgesamt war es vor allem ein Anliegen, nicht das nächste größere Projekt anzustoßen, weshalb ein Reformprozess der Jahresaktion abgelehnt wurde.
Im vergangenen Jahr hat sich die Einschätzung zur Jahresaktion verändert. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der Aufwand, der – letztlich vergeblich – in den Start der Jahresaktion 2025 gesteckt wurde, deutlich größer war als in den Vorjahren. Die mehrfache Bewerbung und vorausgehende Beratungen in der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Bundesleitung, wie weitere Menschen für die Jahresaktionsgruppe gewonnen werden könnten, haben in der Bundesleitung ein Umdenken bewirkt, da durch den Zeitaufwand immer wieder Kapazitäten benötigt wurden, die die Bundesleitung lieber in größere und höher priorisierte Inhalte und Themen gesteckt hätte.
Da die Themenfülle auf Bundesebene aus unserer Sicht bekanntermaßen zu hoch ist, wird auch eine Überarbeitung des Jahresaktionsformats und -konzepts nicht für sinnvoll erachtet. Insbesondere auch angesichts der eventuell kommenden veränderten strategischen Arbeitsweise und verbandlichen Schwerpunktsetzung scheint es uns angemessener, der Bundesversammlung einen Entscheidungsweg vorzuschlagen, den wir in der DPSG eher selten wählen: Nein zu sagen und bestehende Themen und Formate zu beenden. Daher empfehlen wir der Bundesversammlung das Format Jahresaktion ersatzlos einzustellen.
Jan Fligge:
Hintergrund ist, dass ich der Meinung bin, dass wir als Bundesverband die oftmals angesprochene Themenfülle nur so bewältigen können, dass wir auch mal Themen beenden, abschließen oder streichen (wenn das bewusst getan wird) - auch wenn es sicherlich gute Gründe gibt, diese weiterzuführen.