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            <title>92. Bundesversammlung 2024 - Anträge: Alles</title>
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                <title>92. Bundesversammlung 2024 - Anträge: Alles</title>
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                        <title>A23NEU: Einrichtung einer AG Rechtsträger</title>
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                        <author>Martin Heimberg (Diözesanvorsitzender DV Essen), Thankmar Wagner (Mitglied BSG e. V.)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird eine Arbeitsgruppe der Bundesversammlung (AG Rechtsträger) eingerichtet, die zur Bundesversammlung Mai/Juni 2025 beschlussfähige Vorschläge macht zu folgenden Themen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Zusammenführung des Bundesamt Sankt Georg e.V. (BSG e. V.) mit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG Bundesverband)</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Einrichtung eines Finanzausschusses und Rechnungsprüfungsausschusses der Bundesversammlung für den DPSG Bundesverband</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Prüfung der Bedeutung möglicher sinnvoller und umsetzbarer Veränderungen für Diözesan-, Bezirks- und Stammesebenen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AG Rechtsträger besteht aus 10 Mitgliedern, die die Bundesversammlung frei bestimmen kann. Die AG Rechtsträger wählt aus ihrer Mitte eine Leitung aus zwei Personen; der Leitung darf kein Bundesvorstandsmitglied und kein*e Mitarbeiter*in des BSG e.V. angehören. Die AG Rechtsträger zieht bei Bedarf weitere Personen mit fachlicher Expertise zu ihren Beratungen hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand und der BSG e.V. ziehen bei Bedarf weitere Personen mit fachlicher Expertise zu ihren Beratungen hinzu z.B. die AG Satzungsfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AG Rechtsträger berichtet regelmäßig über ihre Arbeit an die Bundesversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AG Rechtsträger ist auf der ordentlichen Bundesversammlung zu wählen/besetzen, die auf die Bundesversammlung folgt, die über diesen Antrag positiv beschließt. Für Nachbesetzungen ist der Hauptausschuss zuständig, soweit keine Bundesversammlung tagt.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Maßnahmen werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>die demokratischen Strukturen des DPSG Bundesverbands erheblich gestärkt (Resilienz) und auf den Stand der heutigen Zeit gebracht,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Mitbestimmungsmöglichkeiten und Transparenz im DPSG Bundesverband erhöht und</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>finanzielle Risiken beseitigt, denen wir im Moment ausgesetzt sind.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Nebeneinander von einem rechtsfähigen Verein (BSG e. V.) und einem nichtrechtsfähigen Verein (DPSG Bundesverband) ist historisch begründet. Es führt unter anderem dazu, dass die BV nicht direkt über die Finanzen des Verbandes entscheidet und die Transparenz der und die Kontrolle über die Finanzen gegenüber dem Bundesverband weitgehend freiwillig erfolgt. Politische Entscheidungen der Bundesversammlung müssen im BSG e.V. zusätzlich beschlossen werden, soweit es um Finanzen oder Personal geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten 30 Jahren hat sich die Rechtsauffassung zu sogenannten Trägervereinen (wie dem BSG e. V.) stark geändert. Es besteht unter anderem ein (steuer-)rechtliches Risiko, dass Leistungen des BSG e. V. gegenüber dem DPSG Bundesverband als umsatzsteuerpflichtige Leistungen eingestuft werden. Würde sich das Finanzamt mit dieser Einstellung durchsetzen, wären fast alle Leistungen des BSG e. V. gegenüber dem DPSG Bundesverband umsatzsteuerpflichtig. Dies würde eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung des DPSG Bundesverbandes bedeuten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Andere Verbände haben die Zusammenlegung von Verband und Träger schon längst erfolgreich vorgenommen. Beispiele sind der <a href="https://www.vcp.de/fileadmin/user_upload/medien/materialien/pdf/VCP_HR_Strukturen_gestalten.pdf">VCP Bundesverband</a> (samt entsprechender Empfehlung an die Landesverbände), der BdP Bundesverband und mehrheitlich seine Landesverbände; der BMPPD wurde direkt als e. V. gegründet). Es gibt auch eine entsprechende Empfehlung der Bistümer bzw. des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) für die Verbände im BDKJ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben des BSG e. V. sollen und können nicht von der Bundesversammlung oder dem Hauptausschuss zusätzlich übernommen werden. Ein Finanzausschuss kann dies jedoch erledigen. Das ist in anderen Vereinen auch üblich; der Finanzausschuss entlastet und unterstützt die Bundesversammlung, er ist ihr rechenschaftspflichtig. Die Mitglieder des Finanzausschusses können Mitglieder der Bundesversammlung sein (oder auch nicht). Die Einführung des Rechnungsprüfungsausschusses entspricht der üblichen Kontrolle in allen Vereinigungen, die Finanzmittel verwalten (beim BSG e. V. auch jetzt vorhanden).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesversammlung hat derzeit kein Gremium, das über Satzungsfragen und sonstige (verbandsinterne) Rechtsfragen für die Bundesversammlung berät oder sogar verbandsintern verbindlich entscheidet. Es wäre daher auch zu prüfen, ob ein Satzungsausschuss hilfreich wäre, der der Bundesversammlung direkt in satzungsrechtlichen Fragen zur Verfügung steht. Dieser könnte helfen das gute Zusammenspiel aller Regelungen auf Bundesebene im Blick zu haben und die Bundesversammlung sachkundig zu beraten. Er würde damit die demokratischen Strukturen in unserem Verband stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesversammlung als höchstes beschlussfassende Organ der DPSG hat bisher kein Gremium, das die Einhaltung und Umsetzung der von ihr getroffenen Beschlüsse überprüft und ihr Bericht darüber erstattet, das nicht auch gleichzeitig operativ für die Umsetzung der Beschlüsse zuständig ist. Der Bundesvorstand leitet mit der Bundesversammlung derzeit das Gremium, demgegenüber der Bundesvorstand rechenschaftspflichtig ist. Eine klare Trennung ist nicht nur vom Weltpfadfinderverband (WOSM) empfohlen, sondern könnte die demokratischen Strukturen des DPSG Bundesverbandes in vielerlei Hinsicht stärken. Daher ist es sinnvoll, dass sich die AG auch mit diesen Fragen auseinandersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Anzahl der Mitglieder der AG Rechtsträger soll es ermöglichen, fachliche und regionale Perspektiven angemessen zu berücksichtigen. Die Leitung der Arbeitsgruppe liegt außerhalb des Bundesvorstands (und der Personen, denen gegenüber der Bundesvorstand arbeitsrechtlich weisungsbefugt ist), damit es nicht zu Interessenkonflikten kommt.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 13:28:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16NEU2: Jamboree wieder für mehr Familien möglich machen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/jamboree_wieder_fuer_mehr_sozial_schwaechere_familien_moeglich_machen-15044</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/jamboree_wieder_fuer_mehr_sozial_schwaechere_familien_moeglich_machen-15044</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt, sich in den entsprechenden Gremien des rdp für eine deutliche Senkung der nationalen Kosten des Jamborees einzusetzen und diese auf ein Basisangebot zu reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei sollen z. B. folgende Kostenpositionen auf eine Notwendigkeit im bisherigen Umfang geprüft werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Notwendigkeit der Vor- und Nachtreffen (Anzahl, Ort)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Optimierung der Zusammensetzung der Trupps (regional)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Pflicht-Merchandise für das deutsche Kontingent</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Begrenzung auf wirklich notwendiges Material für das Jamboree, nicht alles was geht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufwand / Umfang für Kulturtage und Food-House</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufwand für Akklimatisierungstage</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anzahl Personen im Vorbereitungsteam / der KL</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>rdp-Kluft nur bei Bedarf</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die oben genannten Punkte sind nicht abschließend.<br><br>
Mit der Überprüfung sollen Mindeststandards im rdp geklärt werden, die in den Kosten berücksichtigt sind (z. B. ein Vortreffen). Zusätzliche Kosten sind denkbar und sollen in der Verantwortung der Trupps bzw. der einzelnen Teilnehmenden liegen. Damit kann eine Kostensteuerung über das Basispaket hinaus regional und individuell erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kosten sollen ausdrücklich bei den nationalen Fixkosten gesenkt werden, so dass der Veranstaltungsort nicht relevant ist für den zu senkenden Preis.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren sind durch unterschiedliche Kostentreiber die Kosten für die Jamborees deutlich gestiegen. Dies ist u. a. auf ein erweitertes Angebot des rdp im Vergleich zu früheren durch die DPSG organisierten Jamboree-Teilnahmen erfolgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Auswertung der einzelnen Finanzpositionen ergibt sich Spielraum für Kostensenkungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es muss nicht immer das teuerste Produkt und die beste Werbung sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der aktuellen Preisstruktur ist es für viele Familien nicht mehr möglich, ihren Kindern die Teilnahme an einem Jamboree zu finanzieren. Die regionalen Zuschüsse der Kommunen und Unternehmen fallen unterschiedlich aus und stellen keine verlässliche Grundlage für eine Ko-Finanzierung dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ziel soll es sein, dass die einzelnen Trupps mehr Möglichkeiten haben, auf die eigenen Kosten einwirken zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vortreffen sind sinnvoll, jedoch ist die Anzahl und Art der notwendigen Vortreffen und der Kostenrahmen durch regionale Aufteilung minimierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ein gemeinsames Logo ist sinnvoll, jedoch muss nicht das gesamte Sortiment an Merchandise für alle eingekauft werden. Die Reduzierung auf ein Minimum kann helfen. Andere Artikel können freiwillig erworben werden. Gleiches gilt für die Kluft, da bereits rdp-Kluften bei einigen Teilnehmenden vorhanden sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Es wird nur das zwingend notwendige Material zum Jamboree auf die Kosten der Teilnehmenden umgelegt. Will die KL darüber hinaus durch z. B. ein Food-House, eine Jurtenburg oder andere teure Prestige-Aktionen umsetzen, so kann dieses durch externe Töpfe mitgedacht werden, sollte jedoch nicht durch die Teilnehmenden zu finanzieren sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Kosten durch die Vorbereitung sind zu minimieren. Treffen können digital stattfinden, um Fahrkosten zu reduzieren. Die Anzahl der notwendigen Personen für die Vorbereitung ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Punkte sind weder abschließend noch zwingend zu sehen, sondern stellen nach der Diskussion im DV Berlin nur eine Anregung für mögliche Ansatzpunkte dar.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 13:23:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A20NEU: Beitragserhöhung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/beitragserhoehung-874</link>
                        <author>Alexandra Höfer (Diözesanvorsitzende DV Essen), Andreas Naumann-Hinz (Diözesankurat DV Münster), Dirk Schmedding (Diözesanvorsitzender DV Münster), Martin Heimberg (Diözesanvorsitzender DV Essen), Maximilian Strozyk (Diözesankurat DV Essen), Nina Pauls (Diözesanvorsitzende DV Münster)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/beitragserhoehung-874</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der reguläre Jahresbeitrag für Mitglieder der DPSG wird ab Juni 2025 von 39,50 € um 10,13 % auf 43,50 € erhöht. Im gleichen Zuge wird die Beitragsrückerstattung an die Diözesanverbände dauerhaft von 20 % auf 27,36 % erhöht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der familienermäßigte Beitragssatz steigt angelehnt am derzeitigen Anteil von 2/3 des Beitrags von 26,40 € auf 28,70 €.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beitragsermäßigung aus sozialen Gründen bleibt von der Erhöhung unberührt.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zuletzt wurden die Beiträge im Jahr 2012 erhöht. Die Beiträge wurden in den vergangenen Jahren nicht an die Inflation angepasst. Eine Erhöhung um ca. 10 Prozent, wie beantragt, stellt vor diesem Hintergrund eine geringe Erhöhung dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesebene hat signalisiert, dass sie die Beitragserhöhung nicht benötigt und mit einer Anpassung der anteiligen Beitragsrückvergütung einverstanden ist. Damit erfolgt die Beitragsanpassung vollständig zu Gunsten der Diözesanverbände. Diese können dann selbstständig darüber entscheiden, die eigene Beitragsrückvergütung an die Bezirke anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben in den vergangenen zwölf Jahren eine Erhöhung der Standards erlebt. Hierbei sind beispielhaft die Themen Datenschutz, Prävention und Intervention benannt. Diese Erhöhung belastet neben den Ebenen der Basis (Stamm und Bezirk) insbesondere die Diözesanebene, die dazu diverse Schulungen anbietet. Die Themen sind fachlich so komplex bzw. die Anforderungen an die Qualität dieser Schulungen sind teilweise so hoch, dass dieses Schulungsangebot nicht selten durch bezahlte Referent*innen durchgeführt werden muss. Hinzu kommt der Arbeitsaufwand in der Begleitung bei und Dokumentation von Interventionsverfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Mehraufwand für die Diözesanebene steht zu erwartenden Minder-einnahmen durch Mittel der Jugendhilfe oder der Bistümer entgegen. In den kommenden Jahren erwarten wir eine sinkende, mindestens aber eine unsichere Finanzierung durch die Bistümer. Auch bei Landesmitteln ist aktuell nicht damit zu rechnen, dass Erhöhungen die aktuelle Inflation ausgleichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte ein Diözesanverband nicht direkt eine Erhöhung der Beiträge benötigen, bestehen für diesen Verband mehrere Möglichkeiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Nutzung der zusätzlichen Mittel zur Qualitätssicherung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Nutzung der zusätzlichen Mittel zur Suche und Schulung von Ansprechpersonen im Rahmen der Umsetzung der Interventionsordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Einsatz der Mittel in Form von Ehrenamtspauschalen bzw. Gehälter für Mitarbeitende im Zusammenhang mit der Umsetzung der Interventionsordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Rückführung der Mittel an den Bund zur Finanzierung von Interventionsverfahren, die durch den Bund durchgeführt werden</li></ul></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 13:20:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A07NEU: Ausrichtung der ordentlichen Bundesversammlung im Jahr 2026</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/ausrichtung_der_ordentlichen_bundesversammlung_im_jahr_2026-19595</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/ausrichtung_der_ordentlichen_bundesversammlung_im_jahr_2026-19595</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ordentliche Bundesversammlung 2026 findet vom 03.-07. Juni 2026 (Fronleichnam) im Diözesanverband Essen statt. Bei der Durchführung wird der Wunsch der Diözesanversammlung Essen berücksichtigt und die geltenden Beschlüsse des gastgebenden Diözesanverbands zur tierfleischfreien Ernährung und zum Alkoholkonzept „Trinken in Essen“ umgesetzt.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanverbände richten in der Regel die ordentliche Bundesversammlung aus. Üblicherweise wechseln sich hierbei die Regionen der DPSG (Nord-Ost, West, Mitte und Süd) nacheinander ab. Innerhalb der Region West ist es üblich, dass die Bundesversammlung nacheinander ausgerichtet wird. Der DV Essen hat zuletzt die Bundesversammlung im Jahr 2010 ausgerichtet. In der Region West folgten dann 2013 Köln, 2016 Paderborn, 2019 Aachen und 2023 Münster gemeinsam mit Osnabrück. Damit ist der Diözesanverband Essen für die Region West der nächste ausrichtende DV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Uns ist es als Diözesanversammlung wichtig, dass die geltenden Beschlüsse zur tierfleischfreien Ernährung und zum Konzept zum Umgang mit Alkohol („Trinken in Essen“) auch auf der Bundesversammlung umgesetzt werden, da der Diözesanverband hier als Gastgeber auftritt. Uns ist es wichtig dieses bereits in dem Antrag an die Bundesversammlung transparent zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Positionspapier zur tierfleischfreien Ernährung sowie der Leitfaden zum Umgang mit Alkoholkonsum befinden sich hier:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.dpsg-essen.de/stufen-themen/arbeitshilfen-und-konzepte/">Diözesanverband Essen: Arbeitshilfen und Konzepte (dpsg-essen.de)</a></p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 13:11:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A16NEU: Jamboree wieder für mehr Familien möglich machen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/804/amendment/385</link>
                        <author>Debora Spira (Diözesanvorsitzende DV Berlin), Jakob Hein (Diözesankurat DV Berlin), Marc Mergemann (Diözesanvorsitzender DV Berlin)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/804/amendment/385</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_119_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 15 bis 16:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">…</li></ul><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die oben genannten Punkte sind nicht abschließend.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 13:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A19NEU2: Jahresaktion zukunftsfähig machen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/jahresaktion_zukunftsfaehig_zu_machen-49578</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/jahresaktion_zukunftsfaehig_zu_machen-49578</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die &quot;Jahresaktion&quot; als Methode soll zukunftsfähig gemacht werden. Dafür setzt die Bundesleitung eine Gruppe ein.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit zukunftsfähig machen ist gemeint, dass ein an die aktuelle Verbandsrealität angepasstes Konzept mit klaren Zielen der Jahresaktion erstellt und veröffentlicht wird. Dieses soll der Verbandsöffentlichkeit den Sinn der Aktion vermitteln und der Jahresaktionsgruppe als Orientierung dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei sollen insbesondere die folgenden Fragen beantwortet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welche Bedeutung hat die Jahresaktion im Vergleich zu der Vielzahl anderer Themen im Verband und auf Bundesebene?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Was ist der Sinn der Jahresaktion (Schwerpunktsetzung)?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Woher kommen die Themen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wer bereitet Inhalte, Materialien und Aktionen vor? Wie werden diese Menschen gefunden und wie können sie gut zusammenarbeiten?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wodurch werden Ehrenamtliche, die sich in der Jahresaktionsgruppe engagieren, wertgeschätzt, betreut und unterstützt?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie funktioniert der Wissenserhalt zwischen den Jahresaktionsgruppen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Warum ist die Jahresaktion die richtige Methode oder warum eventuell auch nicht mehr?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein überarbeitetes Konzept wird vor der Durchführung einer nächsten Jahresaktion und spätestens zur regulären Bundesversammlung 2026 der Bundesversammlung vorgelegt. <strong>Bis dahin wird die Jahresaktion ausgesetzt. </strong></p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit dem Erfolg der ersten „Flinke Hände, Flinke Füße“ Aktion im Jahr 1961 besteht in der DPSG die Jahresaktion als jährlich wiederkehrende Spenden- und Sozialaktion. In der Vergangenheit wurden dadurch viele Spendengelder gesammelt und sich mit verschiedensten gesellschaftlichen Themen beschäftigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lange hat die Jahresaktion dem Verband einen inhaltlichen Mehrwert gegeben und insgesamt mehrere Millionen Euro Spendengelder für soziale Ziele erwirtschaftet. In den letzten Jahren hat jedoch das Engagement für die jährlichen Aktionen, sowie die Verbreitung im Verband und einer breiteren Öffentlichkeit stark nachgelassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus dem Kreis der Stufendelegierten heraus beobachten wir seit ein paar Jahren die Tatsache, dass auf jeder regulären Bundesversammlung mit eher wenig Enthusiasmus bis zu drei Themen für eine Jahresaktion im übernächsten Jahr vorgeschlagen und im Versammlungssaal zur Abstimmung gebracht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Themen entstammten meist Vorschlägen der BL. Die leidenschaftslose Entscheidung der Bundes-versammlung zwischen a, b oder c mit einfacher Mehrheit entsprach in unserer Wahrnehmung (und laut unserer Umfrage) dabei nicht dem Interesse und der Lebenswirklichkeit des Gesamtverbandes. Zudem laufen seit Jahren die Besetzungen von Jahresaktionsgruppen schleppend, aus den Gruppen selbst wird immer öfter Unmut laut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tatsache ist, dass für nächstes Jahr, für die Jahresaktion 2025, offensichtlich keine Gruppe gefunden werden konnte (Stand Frühjahr 2024). Schon auf der 89. Bundesversammlung in Passau haben wir das Verfahren zur Themenfindung infrage gestellt. Auch bei wechselnder Besetzung der Stufendelegierten hat das Thema nicht an Relevanz verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ergebnisse der Umfrage, die wir im Zeitraum der letzten Bundesversammlung durchgeführt haben, zeigen ein sehr durchwachsenes Bild, was die Bekanntheit und den Nutzen der Jahresaktion betrifft. Auf der Zufriedenheitsskala erreichte das Thema eine 3,9 von 10 bei 100 Befragten. Die Rückmeldungen auf unsere Fragen bestätigen unser Bestreben, dass sich etwas ändern muss. Ein ähnliches Bild ergab sich auch beim Barcamp der BukoXXL.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie aus unserer Umfrage klar ersichtlich wird, tun nicht nur wir uns schwer, die aktuelle Zielsetzung der Jahresaktion greifen zu können. Die vermuteten Ziele ergeben das Bild einer „Eierlegenden Wollmilchsau“: öffentlich wirksam; inhaltliche Themen in den Verband tragen; Spenden sammeln; Bewusstmachung von politischen, gesellschaftlichen oder verbandlichen Themen; Schwerpunktsetzung; Bildungsauftrag; usw. Deshalb sehen wir dringend den Bedarf, hier nachzuschärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Gründe für diesen Antrag – O-Ton aus den Umfrage-Ergebnissen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Aber das Interesse die Akionen umzusetzen muss vorhanden sein... Ansonsten läuft es nicht. Daran hat es bei uns in den letzten Jahren gehakt“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Welche Ziele das Konzept verfolgt ist mir nicht ganz ersichtlich. Außer aktuellen gesellschaftlichen Themen einen offizielen Rahmen innerhalb der DPSG zu geben. der Vorteil daraus erschließt sich mir nicht.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Mehr Zeit: Wenn das Thema relevant ist, dann täte es den Kampagnen gut, wenn sie zwei oder drei Jahre hätten, um sich zu entwickeln.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Einer der wenigen Möglichkeiten der Bundesebene inhaltlich alle Ebenen direkt zu erreichen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Im Moment [ist die Jahresaktion für mich]: Für jedes Jahr auf der BuVers ein Thema abstimmen, dazu dann Merch produzieren, Zeitschriftenartikel schreiben und Gruppenstundenvorschläge veröffentlichen. Meist ohne viel Wirkung.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch konkrete Zukunftsideen können direkt aus der Umfrage entnommen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Einen Nachhaltigen nutzen für den Verband und eine gute Nutzbarkeit und Nützlichkeit für die Kinder- und Jugendarbeit“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Anpassung an aktuelle gesellschaftliche Entwicklung“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Sie sollte für alle Stufen ansprechend sein“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„rechtzeitige Gründung einer Arbeitsgruppe, schulen von Multiplikatoren und Erstellung von Info- und Gruppenstundenmaterial für die Stämme“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Mehr Präsenz und Themen länger als ein Jahr behandeln“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Mein Wunsch wäre die Verlängerung auf zwei Jahre“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Jahresaktionen werden von den Fachbereichen vorgeschlagen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„Am Besten geht es um ein Thema, was aus den Stämmen heraus kommt und allen Teilnehmenden ermöglicht, eine neue Perspektive zu ermöglichen bzw. neue Ideen bringt“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>„gute Materialien für alle Stufen, am besten nachhaltig auch sonst noch nutzbar; Merchandise o.ä. ist nicht so wichtig, lieber gutes, inhaltliches Material“</li></ul></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 12:55:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A21NEU2: Politische Bildung vertiefen – dem Rechtsruck entgegenstellen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/politische_bildung_vertiefen_dem_rechtsruck_entgegenstellen-55002</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/politische_bildung_vertiefen_dem_rechtsruck_entgegenstellen-55002</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>„Als Pfadfinder*innen sind wir politisch und politisch aktiv. Auf Grundlage unserer pfadfinderischen und christlichen Werte entwickeln wir eine Meinung zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir haben eine Stimme, die wir erheben. Das tun wir, indem wir öffentlich Stellung beziehen, für unsere Meinung eintreten und Gesellschaft mitgestalten.“ - </em>Ordnung der DPSG, S. 25</p></div></div><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der DPSG-Bundesverband bekennt sich entschieden zu seinen Grundwerten als Pfadfinder*innenverband. Wir stehen mit unserem Handeln für eine demokratische Gesellschaft, die die Grund- und Teilhaberechte jeder*jedes Einzelnen schützt. Wir setzen uns aktiv gegen Diskriminierung und jegliche Form von Rechtspopulismus ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland ist besorgniserregend, was wir zum Anlass nehmen, noch stärker für unsere Werte einzustehen und sie breiter im Verband zu positionieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die öffentliche Wirkung und Einflusskraft des Bundesverbands soll das Thema breit gesellschaftlich platziert werden – öffentlich sowie verbandsintern. Als Jugendverband sind wir Werkstatt und Lernort der Demokratie. Wir setzen uns innerhalb unserer Strukturen für demokratisches Handeln und politische Bildung ein. Damit fordern wir alle wahlberechtigten Mitglieder der DPSG auf, ihr Stimmrecht bei allen anstehenden Wahlen wahrzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politische Bildung (z. B. Antirassismusarbeit und demokratische Willensbildung) wird in den Treffen, Veranstaltungen, Fortbildungen und Publikationen des Bundesverbands priorisiert thematisiert. Alle <strong>inhaltlich agierenden</strong> Arbeitskreise, Arbeitsgruppen und sonstigen Gremien prüfen die Möglichkeit, Aktionen und Angebote zur politischen Bildung für ihre Zielgruppe anzubieten. In einem nächsten Schritt werden zielgruppenspezifische Aktionen und Methoden entwickelt, veröffentlicht und durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verbandsinterne Platzierung kann u. a. durch folgende Maßnahmen stattfinden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einbindung von Angeboten zur politischen Bildung in bestehende Veranstaltungen<strong> (PiW, PRISMA, ...)</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aktualisierung und intensive Verbreitung der vorhandenen Arbeitshilfen (Pfadfinden ist politisch) für Leitende zur politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen im Verband</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung der digitalen Medienkompetenz mit Schwerpunkt auf radikale Inhalte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durchführung von Workshops und Fortbildungen zur politischen Bildung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusammenarbeit mit dem BDKJ, dem rdp sowie dem Deutschen Bundesjugendring zum Themenbereich politische Bildung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die öffentliche Platzierung soll stattfinden in:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Einladung aller Pfadfinder*innen, an demokratischen Demonstrationen teilzunehmen und dem Angebot der Unterstützung hierbei</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Veröffentlichung von Statements zur Position des Bundesverbands zu aktuellen politischen Entwicklungen auf Basis der Ordnung und vorhergehender Beschlüsse</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffentlichkeitsarbeit zu politischen Themen, z. B. zur Europawahl 2024, Bundestagswahl 2025, …</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bewusstsein unserer Verantwortung für demokratische Werte und gesellschaftliche Teilhabe setzen wir als DPSG-Bundesverband klare Zeichen gegen Diskriminierung und Rechtspopulismus. Mit diesem Beschluss unterstreichen wir nicht nur unser Engagement für politische Bildung innerhalb unserer eigenen Strukturen, sondern streben auch eine breite gesellschaftliche Wirkung an. Durch vielfältige Maßnahmen und Aktionen, sowohl intern als auch öffentlich, wollen wir aktiv dazu beitragen, demokratische Prinzipien zu stärken und unsere Mitglieder als aktive Gestalter*innen einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Wir laden die Diözesanverbände der DPSG ein, diesen Beschluss auch auf ihrer Ebene aktiv anzuwenden.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im November 2023 trafen sich radikale Rechte mit Deportationsfantasien in Potsdam, wie das Recherchekollektiv <em>Correctiv</em> im Januar 2024 veröffentlichte. Anwesend waren auch Politiker der AfD, die in Parlamente gewählt sind. Seit der Veröffentlichung dieser Recherchen fanden in unzähligen großen, aber auch kleinen Städten Demonstrationen für Vielfalt, Demokratie und ein buntes Deutschland statt, an denen neben unterschiedlichsten Initiativen und Gruppierungen auch viele Pfadfinder*innen in Kluft teilnahmen. Diese Demonstrationen der breiten Gesellschaft sind ein wichtiges Zeichen für unsere demokratische und offene Gesellschaft, können jedoch nur ein kleiner Beitrag sein, dem eklatanten Rechtsruck etwas entgegenzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Juni dieses Jahres findet die Europawahl statt. Rechtspopulistische und rechtsextreme Tendenzen sind nicht nur innerhalb der deutschen Politik, sondern auch in unseren Nachbarländern zunehmend zu beobachten. Hierüber muss verstärkt informiert werden, vor allem, weil diese Europawahl erstmals für alle Wählenden ab 16 Jahren zugelassen wird. Es gibt also, auch innerhalb des Verbandes, eine noch größere Gruppe Erstwählende als sonst, für deren politische Bildung wir uns (mit-)verantwortlich zeigen.<br>
Erstwählende finden sich in unseren Strukturen unter den Mitgliedern der Roverstufe, aber auch unter den jungen Leitenden. Es ist unsere Aufgabe, verstärkt sie, aber auch allen anderen Kinder, Jugendlichen und Erwachsene im Verband bei ihrer politischen, demokratischen Meinungsbildung zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei den jüngsten Landtagswahlen im Oktober 2023 in Hessen und Bayern hat die rechtspopulistische Partei AfD Höchstwerte vor allem bei jungen Wählenden erreicht. In Bayern hat die AfD 15 % der Stimmen erreichen können. Unter den jungen Wählenden (18-24 Jahre) sind es 16 %, in der Altersgruppe 25-34 Jahre sogar 18 %. Bei der Landtagswahl in Hessen lagen die Ergebnisse sogar noch höher: 18 % bei den 18-24-Jährigen und 20 % bei den 25-34-Jährigen für die AfD<a href="#_ftn1">[1]</a>. Mit Blick auf die im Jahr 2024 stattfindenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg rütteln diese Zahlen auf. Insbesondere diese Landesverbände sind die umfragestärksten der AfD, rechtspopulistische Narrative sind dort bereits tief in den gesellschaftlichen Diskurs eingesickert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Innerhalb unserer Verbandsstrukturen ist dies keineswegs der erste Antrag, der sich mit der Thematik beschäftigt. Wir möchten diesen Antrag daher in den Kontext von zwei vorhergehenden Anträgen stellen. 2016 haben wir auf der Bundesversammlung einen Antrag mit dem Titel „Wir sind bunt – gegen die Drachen unserer Zeit“ beschlossen, der sich ebenfalls gegen die AfD ausgesprochen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p><em>Die DPSG stellt sich bewusst und öffentlich gegen jede Form von Diskriminierung und Rechtspopulismus, wie sie insbesondere die Partei Alternative für Deutschland (AfD) durch ihre Inhalte propagiert.</em><br><em>Wir rufen daher alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder, gleich welchen Verbandes, welcher Religionszugehörigkeit oder Herkunft, alle Ehemaligen und alle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik dazu auf, Position gegen diese gesellschaftliche Entwicklung zu beziehen. Hierunter verstehen wir aktiven, lautstarken und friedlichen Protest.</em><a href="#_ftn2">[2]</a></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Bundesversammlung 2017 haben wir den Antrag „Pfadfinden ist politisch – wir mischen uns ein!“ beschlossen, einen umfassenden Aufruf, demokratische Werte zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beide Anträge sind unverändert brennend aktuell und ihre Inhalte dürfen nicht in Vergessenheit geraten, sondern brauchen konkrete Handlungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> vgl. <a href="https://www.tagesschau.de/wahlarchiv/laenderparlamente">tagesschau.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a> aus <a href="https://bundesamt.sharepoint.com/sites/bv-unterlagen/Freigegebene%20Dokumente/Forms/AllItems.aspx?ga=1&amp;id=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F00%20Archiv%2F82.%20Bundesversammlung%202016%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse%2FIA_01_Wir%20sind%20bunt_neu.pdf&amp;viewid=c11a6b38-858d-4cb1-a89c-ab9506205a59&amp;parent=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F00%20Archiv%2F82.%20Bundesversammlung%202016%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse">BV82_IA01</a>, 82. Bundesversammlung 2016</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 12:07:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A08NEU2_SÄ: Konkretisierung von Berufungs- und Delegierungszeiten (Bezirks-, Diözesan-, Bundesebene)</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/konkretisierung_von_berufungs-_und_delegierungszeiten_bezirks-_dioeze-57161</link>
                        <author>Denja Charvin (Diözesanvorsitzende DV Köln)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/konkretisierung_von_berufungs-_und_delegierungszeiten_bezirks-_dioeze-57161</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Berufungs- und Delegierungszeiten werden in den Ziffern 37 und 45 Absatz (1) der Satzungen der Bezirksebene, in den Ziffern 35, 38 und 47 Absatz (1) der Satzung der Diözesanebene und in den Ziffern 37, 39 und 45 Absatz (1) der Satzung der Bundesebene wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Satzung Bezirksebene</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>37. Die Bezirkskonferenzen haben folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterbildung der Mitglieder dieser Konferenzen in Fragen der Pädagogik und pfadfinderischer Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erarbeitung von Modellen und die Koordinierung der Arbeit der Gruppen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bezirksversammlung<span class="strike">, sie gilt für ein Jahr</span><strong>. Die Delegation gilt für ein Jahr und endet mit dem Schluss der Bezirkskonferenz, die im Jahr nach der Wahl stattfindet.</strong> Gewählt werden können auf Vorschlag der Konferenzmitglieder alle Mitglieder der Arbeitskreise, die Mitglieder der Leitungsteams der jeweiligen Stufe und im Falle der Roverstufe die Rover*innen aus Stämmen des Bezirks.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bezirkskonferenzen haben das Vorschlagsrecht für die Berufung der Bezirksstufenleitung der jeweiligen Altersstufe. [...]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>45. (1) Für die Berufung von Bezirksstufenreferent*innen und Bezirksstufenkurat*innen der Wölflings-, Jungpfadfinder-, Pfadfinder- und Roverstufe sowie den Bezirksfachreferent*innen der Fachbereiche Inklusion, Internationale Gerechtigkeit und Ökologie gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufung erfolgt durch den Bezirksvorstand; im Falle von Bezirksstufenreferent*innen sowie Bezirksstufenkurat*innen nach Vorschlag durch die Bezirkskonferenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufungszeit beträgt drei Jahre. <strong>Bei Bezirksreferent*innen und Bezirksstufenkurat*innen endet die Amtszeit mit dem Schluss der Bezirkskonferenz, die im dritten Jahr nach dem Vorschlag stattfindet. </strong><span class="strike">Nach Ablauf der Berufungszeit</span><strong>Für eine erneute Berufung</strong> von Bezirks<span class="strike">stufen</span>referent*innen sowie Bezirksstufenkurat*innen muss die entsprechende Bezirkskonferenz einen neuen Vorschlag aussprechen.Wiedervorschlag ist mehrmals möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Bezirksvorstand hat das Recht, die Bezirksreferent*innen und Bezirksstufenkurat*innen abzuberufen; im Falle von Bezirksstufenreferent*innen sowie Bezirksstufenkurat*innen nach Anhörung der Bezirkskonferenz. Über die Entscheidung des Bezirksvorstands sind die Mitglieder der jeweiligen Bezirkskonferenz zeitnah zu informieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Bezirksreferent*innen und Bezirksstufenkurat*innen üben ihr Amt im Falle eines Wechsels im Bezirksvorstand bis zum Ende der eigenen Amtszeit oder einer Abberufung durch den Bezirksvorstand weiter aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Satzung der Diözesanebene</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>35. Die Diözesankonferenzen haben folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation junger Menschen sowie gesellschaftlicher Entwicklungen, die die Lebensperspektiven junger Menschen beeinflussen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beschäftigung mit Fragen der Einführung, Ausbildung und Begleitung von Leiter*innen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erarbeitung von Modellunternehmungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung über Diözesanunternehmungen der Altersstufen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die Diözesanversammlung. <span class="strike">Sie </span><strong>Die Delegation </strong>gilt für ein Jahr <strong>und endet mit dem Schluss der Diözesankonferenz, die im Jahr nach der Wahl stattfindet</strong>. Gewählt werden können auf Vorschlag der Konferenzmitglieder alle Mitglieder der Arbeitskreise und Leitungsteams der jeweiligen Stufe im Diözesanverband und seinen Gruppierungen und im Falle der Roverstufe die Rover*innen aus Stämmen der Diözese.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Diözesankonferenz hat das Vorschlagsrecht für die Berufung der Diözesanstufenleitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>38. Die Fachkonferenzen haben folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Auseinandersetzung mit und die Bewertung von gesellschaftlichen Entwicklungen, die die Lebensperspektiven junger Menschen beeinflussen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung von Handlungsmöglichkeiten für die Altersstufen und für die Gremien des Verbandes,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl von <span class="strike">zwei </span>Delegierten mit beratender Stimme für die Diözesanversammlung. Die <span class="strike">Wahl </span><strong>Delegation</strong> gilt für ein Jahr <strong>und endet mit dem Schluss der Fachkonferenz, die im Jahr nach der Wahl stattfindet</strong>.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachkonferenzen haben das Vorschlagsrecht für die Berufung der*des Diözesanfachreferent*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>47. (1) Für die Berufung von Diözesanstufenreferent*innen und Diözesanstufenkurat*innen der Wölflings-, Jungpfadfinder-, Pfadfinder- und Roverstufe sowie den Diözesanfachreferent*innen der Fachbereiche Inklusion, Internationale Gerechtigkeit und Ökologie gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufung erfolgt durch den jeweiligen Diözesanvorstand nach Vorschlag durch die Diözesankonferenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufungszeit beträgt drei Jahre <strong>und endet mit dem Schluss der Diözesankonferenz, die im dritten Jahr nach dem Vorschlag stattfindet</strong>. <span class="strike">Nach Ablauf der Berufungszeit </span><strong>Für eine erneute Berufung von Diözesanreferent*innen sowie Diözesanstufenkurat*innen </strong>muss die entsprechende Diözesankonferenz einen neuen Vorschlag aussprechen. Wiedervorschlag ist mehrmals möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Diözesanvorstand hat das Recht, die Diözesanreferent*innen und Diözesanstufenkurat*innen nach Anhörung der jeweiligen Diözesankonferenz abzuberufen. Über die Entscheidung des Diözesanvorstands sind die Mitglieder der jeweiligen Diözesankonferenz zeitnah zu informieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Diözesanreferent*innen und Diözesanstufenkurat*innen üben ihr Amt im Falle eines Wechsels im Diözesanvorstand bis zum Ende der eigenen Amtszeit oder einer Abberufung durch den Diözesanvorstand weiter aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Satzung der Bundesebene</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>37. Die Bundeskonferenzen haben folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation junger Menschen sowie gesellschaftlicher Entwicklungen, die die Lebensperspektiven junger Menschen beeinflussen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung des Verständnisses pfadfinderischer Erziehung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung der inhaltlichen und methodischen Fragen der jeweiligen Altersstufe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung und Beschlussfassung zur Konzeption der Woodbadge-Kurse der jeweiligen Stufe im Rahmen des Gesamtverbandlichen Ausbildungskonzepts,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung des Bundesvorstands in Fragen der Verbandszeitschriften und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bundesversammlung. <span class="strike">Sie </span><strong>Die Delegation </strong>gilt für ein Jahr <strong>und endet mit dem Schluss der Bundeskonferenz, die im Jahr nach der Wahl stattfindet</strong>. Gewählt werden können auf Vorschlag der Konferenzmitglieder alle Mitglieder der Arbeitskreise und Leitungsteams der jeweiligen Stufe in der DPSG.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundeskonferenz hat das Vorschlagsrecht für die Berufung der Bundesstufenleitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>39. Die Fachkonferenzen haben folgende Aufgaben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Auseinandersetzung mit und die Bewertung von gesellschaftlichen Entwicklungen, die die Lebensperspektiven junger Menschen beeinflussen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung von Handlungsmöglichkeiten für die Altersstufen und für die Gremien des Verbandes,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bundesversammlung. Die <span class="strike">Wahl</span><strong>Delegation</strong> gilt für ein Jahr <strong>und endet mit dem Schluss der </strong><strong>Fachkonferenz, die im Jahr nach der Wahl stattfindet</strong>.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachkonferenz hat das Vorschlagsrecht für die Berufung der*des Fachreferent*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>47. (1) Für die Berufung von Bundesstufenreferent*innen und Bundesstufenkurat*innen der Wölflings-, Jungpfadfinder-, Pfadfinder- und Roverstufe sowie den Bundesfachreferent*innen der Fachbereiche Inklusion, Internationale Gerechtigkeit und Ökologie gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufung erfolgt durch den Bundesvorstand nach Vorschlag durch die Bundeskonferenz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Berufungszeit beträgt drei Jahre <strong>und endet mit dem Schluss der Bundeskonferenz, die im dritten Jahr nach dem Vorschlag stattfindet</strong>. <span class="strike">Nach Ablauf der Berufungszeit </span><strong>Für eine erneute Berufung von Bundesreferent*innen sowie Bundesstufenkurat*innen </strong>muss die entsprechende Bundeskonferenz einen neuen Vorschlag aussprechen. Wiedervorschlag ist mehrmals möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Bundesvorstand hat das Recht, die Bundesreferent*innen und Bundesstufenkurat*innen nach Anhörung der jeweiligen Bundeskonferenz abzuberufen. Über die Entscheidung des Bundesvorstands sind die Mitglieder der jeweiligen Bundeskonferenz zeitnah zu informieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bundesreferent*innen und Bundesstufenkurat*innen üben ihr Amt im Falle eines Wechsels im Bundesvorstand bis zum Ende der eigenen Amtszeit oder einer Abberufung durch den Bundesvorstand weiter aus.</li></ul></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bisherigen Regelungen der Satzung zu Berufungszeiten von Referent*innen bzw. Delegierungszeiten sind nicht eindeutig formuliert. Sie bieten Interpretationsspielraum und führen zu Unklarheiten. Konferenzen, die Referent*innen votieren oder Delegierte wählen, finden nicht immer am exakt gleichen Datum zu Vorjahren statt. Damit können Phasen entstehen, in denen nach aktueller Regelung in Frage gestellt werden könnte, ob Referent*innen bzw. Delegierte noch berufen bzw. delegiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwei Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Eine Referentin wurde am 1. Mai 2021 von einer Konferenz votiert und am selben Tag noch vom Vorstand berufen. Aktuell sagt die Satzung nur: „Ihre Berufungszeit beträgt drei Jahre.“ Im dritten Jahr findet die Konferenz, die sie erneut oder ihre Nachfolge votieren müsste, erst am 1. Juli 2024 statt. Somit entsteht eine Phase vom 1. Mai 2024 bis 1. Juli 2024, in der nicht eindeutig ist, ob die Referentin noch im Amt ist. Wenn in diesen Zeitraum eine Versammlung fällt, ist somit auch nicht eindeutig, ob sie Mitglied der Versammlung ist, oder ihr Amt zum Zeitpunkt der Versammlung vakant ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Ein Delegierter, der bei einer Konferenz am 1. Mai 2023 gewählt wurde, ist laut Satzung für ein Jahr delegiert. Im nächsten Jahr kommt die Konferenz am 1. Juli 2024 zusammen, um Delegierte neu zu wählen. Auch hier würde eine Phase vom 1. Mai 2024 bis 1. Juli 2024 entstehen, in der nicht eindeutig ist, ob der Delegierte noch Mitglied einer zwischenzeitlich stattfindenden Versammlung ist.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Versammlungen unseres Verbandes sind die höchsten beschlussfassenden Gremien ihrer jeweiligen Ebene. Aus den Beschlüssen und Wahlergebnissen der Versammlungen legitimiert sich direkt oder indirekt jede Entscheidung unseres Verbandes. Um die Beschlussfähigkeit einer Versammlung festzustellen und nicht zuletzt, um sich der Legitimität von Beschlüssen einer Versammlung sicher sein zu können, ist es notwendig, dass eindeutig feststeht, wer zum Zeitpunkt der Versammlung stimmberechtigtes bzw. beratendes Mitglied der Versammlung ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anders als bei Referent*innen bzw. Delegierten sind die Amtszeiten der Vorstände (siehe Ziffer 29 (Stammesebene), Ziffer 30 (Bezirksebene), Ziffer 29 (Diözesanebene) und Ziffer 31 (Bundesebene)) klar – gegebenenfalls bis auf die Minute genau – umrissen. Die Satzung nimmt das Ende der Versammlung der Wahl als Beginn der Amtszeit, sowie den Schluss einer Versammlung im dritten Jahr nach der Wahl für das Ende der Amtszeit als Bezugspunkte. Es wird hier deutlich, dass sich die Amtszeit an terminlich flexiblen Ereignissen orientiert, also nicht an fixen Kalenderdaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn man sich an den Regelungen der Vorstandsamtszeiten orientiert und diese angepasst auf die Berufungszeiträume von Referent*innen bzw. Wahlzeiten von Delegierten überträgt, könnten die oben skizzierten Unklarheiten ausgeräumt werden. Lückenphasen ohne Delegierte bzw. Referent*innen würden so vermieden werden. Die im Ehrenamt nötige Flexibilität bei der Terminierung von Konferenzen und Versammlungen bliebe so erhalten.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 12:04:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA05NEU: Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/positionspapier_zum_umgang_mit_kandidaturen_zur_geistlichen_verbandsle-14390</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/positionspapier_zum_umgang_mit_kandidaturen_zur_geistlichen_verbandsle-14390</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das vorliegende Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung wird als Position des Bundesverbandes beschlossen. Es soll auf allen Ebenen des Verbandes für die Kommunikation nach innen und außen genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahl einer Bundeskuratin war als ein wesentlicher Tagesordnungspunkt der 92. Bundesversammlung <span class="underline">im Mai 2024</span> der DPSG vorgesehen. Als Verband haben wir uns darauf sehr gefreut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in intensiver Beratung mit den Bischöfen von Fulda und Augsburg, dem Vorsitzenden der Jugendkommission und den Mitarbeitenden im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz sichergestellt, dass wir eine Kandidatin vorstellen, die alle vereinbarten und seit Jahren geübten formellen Voraussetzungen erfüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu unserer Bestürzung wurde die Kandidatin ohne Begründung nicht zur Kandidatur zugelassen. Durch diese Entscheidung der Bischöfe sehen wir die Art unserer Beziehung zur Kirche und unsere Rolle in der Kirche grundlegend in Frage gestellt. Die Intransparenz der Entscheidung und die fehlende Kommunikation gerade der Bischöfe, die gegen die Kandidatur gestimmt haben, sorgen unter anderem für tiefe Verunsicherung und Wut. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum sich eine Mehrheit der Bischöfe über das qualifizierte Urteil der zuständigen Akteure hinwegsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihre Verbindung zur Kirche beschreibt die DPSG in drei Kirchenbildern. Eines davon ist das Bild der Bauleute einer lebenswerten Stadt (vgl. Ordnung des Verbandes 96).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als DPSG geben unseren Mitgliedern den Raum, Kirche zu leben und zu gestalten. Wir diskutieren dabei auch und gestalten diesen so aktiv weiter. Wie auf einer Baustelle üblich, gibt es diverse Expert*innen, die für ihren jeweiligen Bereich Verantwortung tragen und erst gemeinsam etwas Neues, Tragendes entstehen lassen können. So wie Bischöfe, Kleriker und Lai*innen auf dem Synodalen Weg gezeigt haben, ist dies ein Weg der Gemeinschaft, des Austausches. Ein Ausdruck gelebter Synodalität, kein hierarchisch verordneter oder beschränkter Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wie auf einer Baustelle Hand in Hand gearbeitet werden muss und man sich aufeinander verlässt, so haben wir bisher auch die Zusammenarbeit mit dem Ständigen Rat bei der Besetzung des Bundeskurat*innenamtes erlebt. Dieses Vertrauen ist jetzt gebrochen. Diese Erschütterung zieht sich durch alle Ebenen des Verbandes und ist weit darüber hinaus auch in anderen Verbänden spürbar. Selten wurde eine Angelegenheit unseres Verbandes von den Mitgliedern so intensiv in den sozialen Medien diskutiert und fand ein so starkes Echo in der katholischen Öffentlichkeit. Unser Verband verliert ohne geistliche Verbandsleitung viele seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten in seinem Dienst am Auftrag der Kirche. Dieser Schaden trifft uns als Verband und das Wirken der katholischen Kirche in Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einer der Gründe für die massive Erschütterung war die Unvorhersehbarkeit dieser Entscheidung, da im Vorfeld keinerlei Bedenken im Blick auf die Kandidatur geäußert wurden. Im Gegensatz dazu wurde der Kandidatin deutlich signalisiert, dass alle formalen Bedingungen erfüllt sind und dass sie für das Amt geeignet ist. Als Mitglieder der Bundesversammlung sind wir demokratisch legitimierte Expert*innen für die Bedürfnisse des Verbandes. Uns ist es jetzt verwehrt geblieben, eine inhaltlich begründete Wahl zu treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem synodalen Weg wurde immer wieder suggeriert, dass man gemeinsame Wege im aufeinander hören und miteinander ringen sucht und geht. Papst Franziskus betont dies als ein Wesensmerkmal der Kirche. Dieses Versprechen wurde hier in keiner Weise eingelöst. Wir sind trotz dieses Vorgangs weiterhin bereit zu einem solchen gemeinsamen Weg auf Augenhöhe und wollen ihn gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Vertrauen in die Empfehlungen der Jugendkommission der DBK;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein klares Bekenntnis zu unserem jugendverbandlichen Engagement als Signal das Vertrauen wiederaufbauen zu wollen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Vertrauen in die Ausbildungs- und Entscheidungsstrukturen der DPSG;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunikation auf Augenhöhe, d.h. mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen, Meinungsaustausch vor endgültigen Abstimmungen und rechtzeitige Rückmeldungen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>wertschätzenden Umgang mit Menschen, die sich in der Kirche engagieren und für Ämter kandidieren;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>inhaltlich fundierten Dialog und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Überarbeitung der Verfahrensordnung für die Bestellung der geistlichen Verbandsleitungen inkl. einer Verlagerung von Entscheidungen in die Jugendkommission.</li></ul></div></div><h2>Begründung:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Debatte am Freitag, wie wir mit der Nichtzulassung unserer Kandidatin<br>
für das Bundeskurat*innenamt umgehen, hat ergeben, dass es ein Positionspapier<br>
geben soll. Dieses soll die aktuelle Situation und die Konsequenzen für<br>
unseren Verband aufzeigen und klare Forderungen formulieren, die sich für<br>
uns als Bundesversammlung daraus ergeben.<br>
Dieses Positionspapier soll Menschen auf allen Ebenen der DPSG anregen,<br>
sich mit der Situation auseinanderzusetzen und mit ihren jeweiligen<br>
kirchlichen Ansprechpartner*innen ins Gespräch zu kommen.<br>
Darüber hinaus soll es die Möglichkeit bieten, dass auch Menschen aus anderen Verbänden dieses<br>
Positionspapier und unsere Forderungen unterstützen. Alle sollen eingeladen werden, eigene Formen zu<br>
entwickeln, um diese Forderungen in die Öffentlichkeit und zu den Bischöfen zu tragen.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 11:58:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA02NEU:  Bischöfe - Bauleute einer lebenswerten Stadt? </title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/_bischoefe_-_bauleute_einer_lebenswerten_stadt_-16208</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 12.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/_bischoefe_-_bauleute_einer_lebenswerten_stadt_-16208</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Bundesversammlung möge beschließen, an die Mitglieder des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz folgenden Brief zu richten:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sehr geehrte Diözesanbischöfe,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die DPSG ist der größte katholische Jugendverband und prägt somit elementar das Kirchenbild von allen seinen Mitgliedern. Wir erfahren dabei in unserem Verband, dass wir besonders an einer Stelle stehen, viele Menschen zu erreichen, die keine Verbindung zur Kirche haben oder ihr sogar mit Ablehnung begegnen. Wir engagieren uns mit Herzblut und voller Motivation für unseren Jugendverband, denn wir sind Gegenwart und Zukunft der Kirche. Mit diesem Engagement gestalten wir aktiv Kirche mit. Deshalb ist es aus unserer Sicht unerlässlich, Ihnen auf Augenhöhe und als gleichberechtigte Gesprächspartner*innen in einem Dialog des gegenseitigen Respekts zu begegnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Kirchenbilder haben wir in unserer Ordnung verankert und richten unser pastorales Handeln danach aus. Eines davon beschreibt unsere Aufgabe als „Bauleute”:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auszug aus der Ordnung – Kirchenbild Bauleute einer lebenswerten Stadt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>„Als Pfadfinder*innen zeichnet uns aus, dass wir unsere Hände nicht untätig in den Schoß legen. Unser Glaube zeigt sich in der Tat. Deshalb gleicht die Kirche, die wir als DPSG sein wollen, Bauleuten, die an einer lebenswerten Stadt bauen. Auch hier sind die vielfältigen Begabungen gefragt. Erst im Zusammenspiel vieler kann es gelingen, die Welt aus dem Glauben heraus zu gestalten, Lebensräume zu schaffen, Akzente zu setzen, auf Altes zu vertrauen und Neues zu wagen. Dabei stoßen wir auch an Grenzen: an unsere eigenen und die, die andere gesetzt haben. Wir lassen uns nicht entmutigen, denn wir glauben an den Auftrag, den wir haben, und die Chancen, die unser Pfadfindersein uns gibt. So setzen wir uns nicht nur selbst ein, sondern leben zugleich modellhaft vor, wie wir uns geschwisterliches, vom Glauben getragenes Wirken vorstellen. Auch mit allen Konflikten und unterschiedlichen Sichtweisen.”</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als DPSG geben unseren Mitgliedern den Raum, Kirche zu leben und zu gestalten. Wir diskutieren dabei aber auch und gestalten diesen so aktiv weiter. Wie auf einer Baustelle üblich, gibt es diverse Expert*innen, die für ihren jeweiligen Bereich Verantwortung tragen und erst gemeinsam etwas Neues, Tragendes entstehen lassen können. So wie Sie auf dem Synodalen Weg gezeigt haben, ist dies ein Weg der Gemeinschaft, des Austausches. Ein Ausdruck gelebter Synodalität, kein hierarchisch verordneter oder beschränkter Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurat*innen sind an dieser Stelle in ihrer Rolle wichtige Bindeglieder zwischen den unterschiedlichen Aufgabenbereichen auf dieser Baustelle, die Welten verbinden und in Dialog bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erfahren in unserer pädagogischen Arbeit, dass viele junge Menschen in ihrem Heranwachsen diese Dimension brauchen, die nach dem Sinn und dem, was Halt im Leben gibt, fragt – und dass diese Dimension ihnen in unserer Gesellschaft viel zu oft fehlt. Für unser Bemühen um christliche Sinnstiftung stehen die Kurat*innen zwar niemals alleine, nehmen aber doch an vielen Stellen eine besondere Rolle ein. Sie machen Kirche mit einem freundlichen und weltoffenen Gesicht und einem offenen Ohr nahbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem*Der Bundeskurat*in kommt dabei in besonderer Weise die Aufgabe zu, diese Bemühungen zu koordinieren, neue Akzente zu setzen, Projekte für den ganzen Verband zu entwickeln und die theologische Ausbildung für alle Kurat*innen zu konzipieren. Ohne Bundeskurat*in droht unser pastorales und katechetisches Wirken im Dienst am Auftrag der Kirche brachzuliegen. Die Kurat*innen sind für uns Ausdruck unserer Integration in die Kirche und der Anerkennung der Kirche für unser Handeln. Unser Verband und die Kirche insgesamt profitieren von besetzten Kurat*innenämtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch Ihre Entscheidung unsere Kandidatin nicht zur Wahl zur Bundeskuratin zuzulassen, nehmen Sie uns die Möglichkeit, unseren Lebensraum – unseren Glauben – demokratisch und aktiv zu gestalten sowie darüber zu diskutieren, wie wir als katholischer Jugendverband unseren Glauben leben möchten. Vielfalt im Glauben und auf Glaubenswegen ist für uns ein hohes Gut. Unterschiedliche Haltungen sind für uns dabei kein Hindernis, sondern helfen uns, eigene Standpunkte zu entwickeln. Dies war auch im Ringen mit Ihnen im vergangenen Jahr um die genaue Ausformulierung der Interventionsordnung für uns, bei allem inhaltlichen Dissens, ein wichtiger Wert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in intensiver Beratung mit den Bischöfen von Fulda und Augsburg und den Mitarbeitenden im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz sichergestellt, dass wir eine Kandidatin vorstellen, die alle vereinbarten und seit Jahren geübten formellen Voraussetzungen erfüllt. Durch Ihre Entscheidung, unsere Kandidatin nicht zur Wahl zur Bundeskuratin zuzulassen, steht für uns die Art unserer Beziehung zur Kirche und unserer Rolle in der Kirche grundlegend in Frage. Wir sagen in aller Deutlichkeit: Wir schreiben Ihnen diesen Brief in dem Moment, indem wir unsere*n neue*n Bundeskurat*in wählen wollten. Das Amt wird nun unbesetzt bleiben. Die Möglichkeit für kirchliches Wirken in unserem Verband und durch unseren Verband wird auf längere Zeit massiv eingeschränkt sein. Wir haben in den letzten Wochen wahrgenommen, dass das Bild der Kirche und ihre Glaubwürdigkeit in den Augen unserer Mitglieder auf das schwerste beschädigt worden sind. Zur Heilung der entstandenen Schäden und vorwärtsgewandten Lösung des Problems in unserer Zusammenarbeit fordern wir eine Begründung für Ihre Entscheidung und daran anschließend wünschen wir uns die Möglichkeiten zum Dialog, um einen Konsens in der Besetzung des Amtes zu finden. Für die Zukunft regen wir dringlich an, diese Fragen auf Seiten des Ständigen Rates nicht durch sofortige Abstimmung zu erledigen, sondern rechtzeitig mit uns über das Meinungsbild im Ständigen Rat ins Gespräch zu treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist es in unserer pfadfinderischen Pädagogik, aber auch im Leben einer*eines jeden Getauften wichtig, immer wieder den eigenen Standort zu lokalisieren und zu hinterfragen und im gleichen Mut zu erkennen, wo wir auf einem falschen Weg unterwegs sind, der uns in eine Sackgasse führen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir hoffen auf Ihren Mut, Ihre Entscheidung hinsichtlich einer Kandidatur zu überdenken und auch zu revidieren. So kann ein neuer, gemeinsamer Weg entstehen, den wir gemeinsam gehen. Auch die Bibel berichtet immer wieder davon, dass Begegnungen untereinander und mit Gott gerade da möglich werden, wo Menschen aus ihrer Komfortzone heraustreten, sich auf Neues einlassen und dem Wirken des Geistes vertrauen. Ein Vertrauen auf neue Wege, die einen echten Aufbruch bedeuten können, wünschen wir uns in aller Ausdrücklichkeit. In Konflikten erweist sich, ob wir wirklich im Hier und Jetzt, in Wort und Tat Glauben, Kirche und Gesellschaft nach christlichen Grundwerten leben und gestalten wollen. Es braucht den Mut, sich auf diese Wege einzulassen. Diesen Mut haben wir und wünschen uns diesen Mut auch von Ihnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bauen wir also gemeinsam an unserer lebenswerten Stadt, in der Platz für alle ist. In Kirchen, an Lagerfeuern und in unserer Gesellschaft. Wir vertrauen auf Ihren Mut, diesen Weg zu gehen.</p></div></div><h2>Begründung:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Erfolgt mündlich.</em></p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 12 May 2024 11:46:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA05_ÄA02: Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/383</link>
                        <author>Matthias Feldmann</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/383</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_123_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 55 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>ein klares Bekenntnis zu unserem jugendverbandlichen Engagement als Signal das Vertrauen wiederaufbauen zu wollen;</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 18:05:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15_SÄNEU: Streichung überflüssiger Absatz (3) in Ziffer 22 (Interventionsordnung)</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/streichung_ueberfluessiger_absatz_3_in_ziffer_22_interventionsordnung-30728</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 11.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/streichung_ueberfluessiger_absatz_3_in_ziffer_22_interventionsordnung-30728</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Absatz (3) in Ziffer 22 in der Interventionsordnung der DPSG – „Ordnung für den Umgang mit sexualisierter Gewalt gegenüber Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen innerhalb der DPSG“ wird gestrichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Interventionsordnung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>22. (1) Sobald tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht einer strafbaren Handlung im Sinne dieser Ordnung vorliegen, leitet der zuständige Vorstand die Informationen an die Strafverfolgungsbehörden und, soweit rechtlich geboten, an andere zuständige Behörden, z. B. (Landes-)Jugendamt, Schulaufsicht, weiter. In jedem Fall sind die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten, wenn weitere Gefährdungen zu befürchten sind oder weitere mutmaßlich Betroffene ein Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung haben könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Pflicht zur Weiterleitung der Informationen an die Strafverfolgungsbehörden entfällt nur ausnahmsweise, wenn z. B. das Leben oder die Gesundheit der betroffenen Person zu schützen ist oder wenn sie oder ihr*e gesetzliche*r Vertreter*in eine Strafverfolgung ausdrücklich ablehnt. Eine externe Fachberatungsstelle ist hinzuzuziehen. Der betroffenen Person müssen die Möglichkeiten und Konsequenzen dargelegt werden. Sie muss Gelegenheit erhalten, die Entscheidung gut abzuwägen. Die Gründe für das Absehen von einer Weiterleitung müssen gut abgewogen werden. Das Gespräch mit der betroffenen Person, die Entscheidungsgründe und das Ergebnis der externen Beratung sind unter Angabe der Namen aller Beteiligten zu dokumentieren. Die Dokumentation ist von der betroffenen Person oder dem*der gesetzlichen Vertreter*in und der externen Fachberatungsstelle zu unterzeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Wenn die Vorgänge, so wie sie in Rede stehen, nach den Maßstäben von Strafverfolgungsbehörden und Gerichten für strafbar befunden würden, prüft der zuständige Vorstand die Erstattung einer Anzeige auch gegen den Willen der betroffenen Person bzw. deren gesetzlicher Vertretung. Er wägt dabei die möglichen Auswirkungen des Strafverfahrens auf die betroffene Person, von der beschuldigten Person zu befürchtende weitere Gefährdungen für Dritte, das Interesse möglicher weiterer betroffener Personen an einem Strafverfahren und den tatsächlich zu erwartenden Ausgang des Strafverfahrens ab. Wenn ein Strafverfahren nicht aussichtslos erscheint und weitere Gefährdungen zu befürchten sind, unterbleibt die Anzeige nur, wenn schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der betroffenen Person zu befürchten sind. In diesen Fragen lässt sich der zuständige Vorstand nötigenfalls von hinreichend psychologisch-psychotherapeutisch und juristisch qualifizierten Personen beraten. Er soll diese Beratungen dokumentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4)<strong>(3)</strong> In jedem Fall soll der Vorstand die Strafanzeige in Schriftform bei der Staatsanwaltschaft erstatten und um eine Bestätigung des Eingangs der Anzeige bitten.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der Beratungen der BV91 zu Ziffer 22 entstand eine Dynamik mit zahlreichen Änderungsanträgen, die erst gestellt und wieder zurückgezogen wurden, um wiederum neue Änderungsanträge zu stellen. So wurde der damalige ÄA11 zurückgezogen, um einen neuen ÄA12 vorzulegen. Dieser entsprach fast dem, was die BV später beschließen wollte – die Streichung von Abs. (3) war auch dabei, die Abs. (1) und (2) so geändert wurden, dass sich Abs. (3) inhaltlich erübrigt. Durch einen Übertragungsfehler fehlte jedoch in Abs. (2) etwas aus ÄA11. ÄA12 wurde zurückgezogen und ein neuer eingereicht. ÄA13 entsprach nun offensichtlich dem, was die BV in Abs. (1) und Abs. (2) geändert haben wollte. Dadurch, dass der Fokus auf den Abs. (1) und (2) lag, fiel der gesamten Versammlung nicht auf, dass ÄA13 die Streichung von Abs. (3) nicht mehr beinhaltete.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben dies durch Screenshots aus Antragsgrün und den Audiomitschnitt der BV91 nachvollziehen und prüfen können. Es muss sich um ein Versehen handeln und Abs. (3) hätte gestrichen werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben uns bewusst gegen eine redaktionelle Änderung hinter den Kulissen entschieden, auch wenn es scheinbar „nur“ eine Anpassung an das wäre, was die BV91 eigentlich dachte zu beschließen. Da es aber eben offiziell nicht beschlossen wurde, finden wir es wichtig, dass wir unsere demokratischen Strukturen und die Bundesversammlung ernst nehmen und nicht umgehen. Die Änderung sollte nur durch die BV selbst vorgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Update 15.04.2024:</strong> Weil es Fragen dazu gab: Die Änderung ist abgestimmt mit der DBK und wurde sogar von dieser selbst als redaktioneller Hinweis bei der Gleichwertigkeitsanerkennung angemerkt (ohne Auswirkung). Die Streichung bringt also in keiner Weise die Gleichwertigkeitsanerkennung der IntervO in Gefahr.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:53:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA05_ÄA03: Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/382</link>
                        <author>Matthias Feldmann</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/382</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_123_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 56 bis 57:</h4><div><ul><li value="1">mehr Vertrauen in die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ausbildungsstrukturen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ausbildungs- und Entscheidungsstrukturen</ins> der DPSG;</li></ul><ul><li value="1"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kommunikation auf Augenhöhe, d.h. </ins>mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen, Meinungsaustausch vor </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 63 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eine </ins>Überarbeitung der Verfahrensordnung für die Bestellung der geistlichen Verbandsleitungen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> inkl. einer Verlagerung von Entscheidungen in die Jugendkommission</ins>.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:52:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17_SÄuOÄNEU: Änderung des Verbandsnamens </title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/a07_sae_aenderung_des_verbandsnamens_-45290</link>
                        <author>Bundesversammlung (beschlossen am: 11.05.2024)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/a07_sae_aenderung_des_verbandsnamens_-45290</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Name des Verbandes wird mit Wirkung zur Bundesversammlung 2025 von „Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg“ zu: „Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg“ geändert.<br><br>
Es wird für Diözesan-, Bezirks- und Stammesversammlungen sowie Stufenkonferenzen aller Ebenen der DPSG durch die Antragstellenden Informationsmaterial (Flyer, Erklärvideo, Begründungstext) zur Verfügung gestellt, um allen Mitgliedern im Verband mitzunehmen.<br><br><br>
Hierzu wird Ziffer 1 der Satzung der Bundesebene wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Satzung der Bundesebene</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wesen und Aufgabe</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>1. Die Deutsche Pfadfinderschaft<strong>Pfadfinder*innenschaft</strong> Sankt Georg (DPSG) ist der katholische Pfadfinder*innenverband in der Bundesrepublik Deutschland.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Um die Namensänderung in der restlichen Satzung der Bundesebene nachzuvollziehen, wird deren Ziffer 41 wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Satzung der Bundesebene</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Vertretungen in den Bundesländern</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>41. Um die Aufgaben mehrerer Diözesanverbände innerhalb eines Bundeslandes wahrzunehmen und zu vertreten, können die Vorstände der Diözesanverbände in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland Landesstellen bilden. Die Landesstellen sind als Arbeitsgemeinschaften zu bilden und übernehmen keine Führungsaufgaben. Sie führen die Bezeichnung <em>Deutsche Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg, Landesstelle N.N.</em><br>
Beschließendes Organ der Landesstelle ist die Landesversammlung. Ihr gehört jeweils ein Mitglied der Diözesanvorstände des jeweiligen Bundeslandes an. Zur Vertretung der Landesstellen wird ein Vorstand oder ein*e Beauftragte*r gewählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Um die Namensänderung in der Satzung der Diözesanebene nachzuvollziehen, werden deren Ziffern 1, 39 und 72 wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Satzung der Diözesanebene</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wesen und Aufgabe</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>1. Der Diözesanverband ist eine Untergliederung der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) in der Rechtsform des nicht eingetragenen Vereins. Die DPSG ist der katholische Pfadfinder*innenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist der Zusammenschluss aller katholischen Stämme in Deutschland für Pfadfinder*innen. Sie gliedert sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Bezirke und Stämme. Sofern Bezirke nicht vorhanden sind, gliedert sie sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Stämme.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Vertretungen in den Bundesländern</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>39. Um die Aufgaben mehrerer Diözesanverbände innerhalb eines Bundeslandes wahrzunehmen und zu vertreten, können die Vorstände der Diözesanverbände in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland Landesstellen bilden. Die Landesstellen sind als Arbeitsgemeinschaften zu bilden und übernehmen keine Führungsaufgaben. Sie führen die Bezeichnung <em>Deutsche Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg, Landesstelle N.N.</em><br>
Beschließendes Organ der Landesstelle ist die Landesversammlung. Ihr gehört jeweils ein Mitglied der Diözesanvorstände des jeweiligen Bundeslandes an. Zur Vertretung der Landesstellen wird ein Vorstand oder ein*e Beauftragte*r gewählt.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Auflösung des Verbandes und von Gliederungen des Verbandes</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>72. Der Diözesanverband kann sich nicht auflösen, solange in seinem Gebiet noch Stämme bestehen. Im Falle der Auflösung des Diözesanverbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Diözesanverbandes an den Bundesverband der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Ziffer 2 dieser Satzung zu verwenden hat.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Um die Namensänderung in der Satzung der Bezirksebene nachzuvollziehen, wird deren Ziffer 1 wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Satzung der Bezirksebene</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wesen und Aufgabe</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>1. Der Bezirk ist eine Untergliederung der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) in der Rechtsform des nicht eingetragenen Vereins. Die DPSG ist der katholische Pfadfinder*innenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist der Zusammenschluss aller katholischen Stämme in Deutschland für Pfadfinder*innen. Sie gliedert sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Bezirke und Stämme. Sofern Bezirke nicht vorhanden sind, gliedert sie sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Stämme.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Um die Namensänderung in der Satzung der Stammesebene nachzuvollziehen, wird deren Ziffer 1 wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Satzung der Stammesebene</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Wesen und Aufgabe</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>1. Der Stamm ist eine Untergliederung der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) in der Rechtsform des nicht eingetragenen Vereins. Die DPSG ist der katholische Pfadfinder*innenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist der Zusammenschluss aller katholischen Stämme in Deutschland für Pfadfinder*innen. Sie gliedert sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Bezirke und Stämme. Sofern Bezirke nicht vorhanden sind, gliedert sie sich in Diözesanverbände und innerhalb dieser in Stämme.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Um die Namensänderung in der Ordnung der DPSG nachzuvollziehen, wird diese wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><h2><strong>Ordnung der DPSG</strong></h2></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>Seite 3</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Präambel</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Die Ordnung des Verbandes beschreibt Grundlagen wie das Selbstverständnis und Menschenbild, die Aufträge und die Ziele sowie Kennzeichen pfadfinderischer Erziehung und Handlungsfelder der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG). […]</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>Seite 7</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Name, Wurzeln und Beziehungen</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Die Deutsche Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) wurde<strong>, damals unter dem Namen „Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg“,</strong> am 07. Oktober 1929 in Altenberg gegründet und war zunächst ein verbandlicher Zusammenschluss von Jungen und Männern. […]</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>Seite 64</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Konzept des Fachbereichs Inklusion</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Die Deutsche Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) beruft sich in ihrem Engagement auf drei Grundlagen: […]</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>Seite 69</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Konzept des Fachbereichs Ökologie</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Als Deutsche Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg (DPSG) berufen wir uns in unserem Engagement auf zwei Grundlagen: […]</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>Seite 98</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Zeichen und Symbole</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>Lilienbanner<br>
Bezeichnung für die Fahne der Deutschen Pfadfinderschaft <strong>Pfadfinder*innenschaft </strong>Sankt Georg. […]</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Alle weiteren Publikationen der Bundesebene (online und Print) sollen sukzessive entsprechend überarbeitet werden, sobald sie erneut online gestellt werden oder in Druck gehen. Unterlagen, die von zentraler Bedeutung für den Verband sind, wie u. a. die Webseiten der DPSG sowie die Unterlagen zur Ausbildung, sollen priorisiert angepasst und zur Verfügung gestellt werden. Die Wortbildmarke der DPSG wird ebenfalls angepasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Der Bundesvorstand wird beauftragt, darauf hinzuwirken, dass in den Satzungen und Ordnungen der nachgeordneten Organisationen, insbesondere der Rüsthaus Verwaltungs GmbH, der Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG sowie der Stiftung Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, die Namensänderung des Bundesverbandes nachvollzogen wird. Soweit der Name der nachgeordneten Organisation an den Namen des Bundesverbandes angelehnt ist, soll auch deren Namensänderung angestrebt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Darüber hinaus wird der Bundesvorstand aufgefordert, auf die nachgeordneten Organisationen, insbesondere die Rüsthaus Verwaltungs GmbH, die Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG sowie die Stiftung Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg dahingehend einzuwirken, dass in deren eigenen Publikationen (online und Print) sowie bei Produkten aktuelle Formulierungen entsprechend der Namensänderung angepasst werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen bestehende Lagerbestände abverkauft werden. Produkte, die von zentraler Bedeutung sind, sollen zeitnah und prioritär angepasst werden, insbesondere der “Aufnäher DPSG rund” – in diesen Fällen ist vom Abverkauf des Lagersbestands abzusehen, sobald aktualisierte Produkte erhältlich sind.<br><br><br><br>
10. Die Bundesarbeitskreise der Stufen sollen sich damit auseinander setzen, wie die jeweiligen Stufennamen und Stufenbegriffe gendergerecht lauten können. Anschließend sollen sich die jeweilen Bundesstufenkonfernzen im September 2024 ebenfalls damit beschäftigen und einen Beschluss darüber fassen, in wie fern die jeweiligen Stufennamen und Stufenbegriffe geändert werden soll.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2020 hat die Bundesversammlung der DPSG beschlossen, die Formulierungen in den Veröffentlichungen der DPSG<a href="#_ftn1">[1]</a> anzupassen. Dieser Beschluss wurde in Bezug auf ein Positionspapier zu Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Vielfalt<a href="#_ftn2">[2]</a> gefasst. Die Änderung des Verbandsnamens ist unserer Meinung nach ein folgerichtiger Schritt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Positionspapier haben wir folgendes beschlossen: “Wir, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, bekennen uns in unserer Ordnung klar und deutlich zu Werten, die wir in unserer pädagogischen Arbeit vermitteln wollen.” Wir glauben, dass ein dementsprechend geänderter Verbandsname demonstratives Zeugnis und Werbung für dieses Bekenntnis ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em><span class="underline">FAQ:</span></em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir gendern doch schon – warum müssen wir unseren Verbandsnamen auch noch ändern?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Verbandsname ist das Repräsentativste, was wir zu bieten haben. Die 87. Bundesversammlung hat beschlossen, alle Formulierungen, die auf eine Zweigeschlechtlichkeit hinweisen, anzupassen. Auch den Verbandsnamen geschlechtergerecht anzupassen ist nicht nur konsequent, sondern verdeutlicht ebenso unser in der aktuellen Ordnung festgehaltenes verbandliches Selbstverständnis. Seit 2020 begreifen und bekennen wir uns als Kinder- und Jugendverband für Menschen aller Geschlechtsidentitäten. Aktuell drücken wir genau das eben nicht über unseren Verbandsnamen nach außen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus besitzt unser Name nicht nur eine hohe Außenwirkung, sondern hat auch eine Signalwirkung für unsere Mitglieder. Da Vielfalt und Offenheit für Menschen aller Geschlechter die angestrebte Realität im Verbandsleben sind, muss dies auch für unseren Verbandsnamen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ändert sich dadurch etwas an der Abkürzung DPSG?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nein. Die Abkürzung DPSG ändert sich nicht und kann wie gewohnt in allen Kontexten weiterverwendet werden. Die Wortbildmarke der DPSG müsste nur sehr geringfügig abgeändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Welche Nachteile ergäben sich aus einer Änderung des Verbandsnamens? </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Änderung des Verbandsnamens wäre eine Anpassung der Wortbildmarke, in Vorlagen und sonstigen Publikationen erforderlich. Dies stellt aus unserer Sicht jedoch keinen unverhältnismäßigen Mehraufwand dar. Um an dieser Stelle unnötige Verschwendung zu vermeiden, plädieren wir dafür, wie im Antrag aufgeführt, bereits bestehendes Material weiterhin zu verwenden und erst bei Neubestellung Änderungen einzupflegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Muss das mit dem Binnen-*innen wirklich sein?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jein. Wir haben über verschiedene Möglichkeiten der geschlechtergerechten Umbenennung des Verbands nachgedacht. “Deutsche Pfadfinder*innenschaft St. Georg” und “Deutsche Pfadfinder*innen St. Georg” bieten unterschiedliche Vorteile. In der Variante “Deutsche Pfadfinder*innen St. Georg” entsteht durch das Wegfallen des Suffixes -schaft kein Binnen-*innen, was zu einer leicht besseren Les- und Sprechbarkeit beitragen kann. Bei dieser Variante besteht jedoch die Möglichkeit, das Adjektiv “Deutsche” auf uns Pfadfinder*innen als Personen und nicht auf uns als Verband zu beziehen. Die Fehlinterpretation, wir seien ein Verband von Pfadfinder*innen ausschließlich deutscher Nationalität anstelle eines deutschen Pfadfinder*innenverbands liegt nah. Aus diesem Grund sprechen wir uns klar für die Variante “Deutsche Pfadfinder*innenschaft St. Georg” aus. In der genderlektorierten Fassung gibt es bereits einige Begriffe, die mit Binnen-*innen in der Ordnung auftauchen. Der rdp heißt bspw. mittlerweile auch: Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Heißen wir dann nicht zu ähnlich zur PSG?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nein, die Abkürzung bleibt ja bei uns dieselbe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="https://bundesamt.sharepoint.com/sites/bv-unterlagen/Freigegebene%20Dokumente/Forms/AllItems.aspx?ga=1&amp;id=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F87.%20Bundesversammlung%202020%20%28digital%29%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse%2F02_Beschlossen%2FA06_beschlossen_Anpassung%20der%20Formulierungen%20in%20den%20Ver%C3%B6ffentlichungen%20der%20DPSG%20Bundesebene.pdf&amp;viewid=c11a6b38-858d-4cb1-a89c-ab9506205a59&amp;parent=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F87.%20Bundesversammlung%202020%20%28digital%29%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse%2F02_Beschlossen">Beschluss BV87_A06</a>, 87. Bundesversammlung 2020</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://bundesamt.sharepoint.com/sites/bv-unterlagen/Freigegebene%20Dokumente/Forms/AllItems.aspx?ga=1&amp;id=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F87.%20Bundesversammlung%202020%20%28digital%29%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse%2F02_Beschlossen%2FA04_beschlossen_Positionspapier%20zu%20Geschlechtergerechtigkeit%20und%20sexueller%20Vielfalt.pdf&amp;viewid=c11a6b38-858d-4cb1-a89c-ab9506205a59&amp;parent=%2Fsites%2Fbv-unterlagen%2FFreigegebene%20Dokumente%2FBV-Unterlagen%20%28Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste%29%2F87.%20Bundesversammlung%202020%20%28digital%29%2FErgebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse%2F02_Beschlossen">Beschluss BV87_A04</a>, 87. Bundesversammlung 2020</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:47:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA05_ÄA04: Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/381</link>
                        <author>Matthias Feldmann</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/381</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_123_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 51 bis 53:</h4><div><p>dies als ein Wesensmerkmal der Kirche. Dieses Versprechen wurde hier in keiner Weise eingelöst. Wir sind <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">trotz dieses Vorgangs </ins>weiterhin bereit zu einem solchen gemeinsamen Weg auf Augenhöhe und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wünschen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wollen</ins> ihn <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">uns dringend</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">gehen</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:45:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA05_ÄA05: Positionspapier zum Umgang mit Kandidaturen zur geistlichen Verbandsleitung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/380</link>
                        <author>Matthias Feldmann</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/847/amendment/380</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_123_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 18 bis 19 einfügen:</h4><div><p>gerade der Bischöfe, die gegen die Kandidatur gestimmt haben, sorgen unter anderem für tiefe Verunsicherung und Wut.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum sich eine Mehrheit der Bischöfe über das qualifizierte Urteil der zuständigen Akteure hinwegsetzt.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:41:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA04NEU3: Urabstimmung zur Änderung des Verbandsnamens</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/urabstimmung_zur_aenderung_des_verbandsnamens-28719</link>
                        <author>Anja Löbling (Diözesanvorsitzende DV Bamberg), Tobias Beck (Diözesanvorsitzender DV Bamberg), Christian Härteis (Diözesanvorsitzender DV Regensburg), Josephine Braun (Diözesanvorsitzende DV Würzburg), Maximilian Kroth (Diözesanvorsitzender DV Würzburg), Carlos Bretschneider (Diözesanvorsitzender DV München und Freising), Stefan Erhard (Diözesankurat DV München und Freising), Dominik Wiesmann (Diözesanvorsitzender DV Passau), Yvonne Knödlseder (Diözesankuratin DV Passau)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/urabstimmung_zur_aenderung_des_verbandsnamens-28719</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Änderung des Verbandsnamens sollen die Mitglieder der DPSG in Form einer Urabstimmung als Stimmungsbild beteiligt werden. Die Bundesleitung überlegt sich hierfür ein geeignetes Verfahren und organisiert eine angemessene inhaltliche und methodische Vorbereitung für alle Gruppierungen des Verbandes.<br><br><strong>Zur Auswahl stehen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>– Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (=keine Änderung) </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>– Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>– Deutsche Pfadfinder*innen Sankt Georg </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Abstimmung muss mindestens 12 Wochen offen sein. Das Ergebnis dient als Grundlage zur Entscheidung über einen Antrag zur Namensänderung. Nach Abschluss der Urabstimmung müssen die Ergebnisse der Bundesversammlung vorgestellt werden.</p></div></div><h2>Begründung:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderung des Verbandsnamens ist eine weitreichende Entscheidung, bei der alle Mitglieder des Verbandes entsprechend eingebunden werden und abgeholt werden müssen. Auch wenn die Bundesversammlung aus gewählten Vertreter*innen der Mitglieder besteht, gilt es doch, diese Entscheidung auch im Verband zur gelebten Praxis werden zu lassen bzw. diese widerzuspiegeln. Um eine Entscheidung zu treffen, welche vom Gesamtverband getragen und gesamtheitlich vertreten kann, ist eine Urabstimmung an der Basis unumgänglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da die Satzung keine Urabstimmung als Instrument vorsieht, soll auf Grundlage des Ergebnisses aus der Abstimmung des Verbandes ein Beschluss auf der Bundesversammlung getroffen werden.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:38:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: IA04NEU2: Urabstimmung zur Änderung des Verbandsnamens</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/854?commentId=1257#comm1257</link>
                        <author>Anton-Pauli Dallmeier</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/854?commentId=1257#comm1257</guid>
                        <description><![CDATA[Der Artikel „die“ lässt Menschen, die sich nicht näher mit Grammatik auseinandersetzen
vermuten, dass das Substantiv weibliche und nicht-binäre Personen inkludieren könnte. Das
ist aber nicht so und wir können uns die dahinterstehende Grammatik zusammen anschauen.
Beim Genus handelt es sich um das grammatische Geschlecht eines Wortes. Das Genus lässt
sich meist nicht am Substantiv selbst erkennen, sondern nur an den Begleitern wie Artikeln,
Pronomen, Adjektiven usw. Das Substantiv „Pfadfinderschaft“ hat ein feminines Genus.
Trotzdem bezieht sich die Bedeutung des Begriffs „die Pfadfinderschaft“ auf Pfadfinder
(ausschließlich Jungen und Männer oder generisches Maskulinum) und somit ist zwar das
Genus feminin, die Bedeutung aber nicht geschlechtsneutral. Genau wie die Bedeutung von
„das Lehrerzimmer“ = ein Zimmer für Lehrer (ebenso ausschließlich Männer oder
generisches Maskulinum) sich weiterhin auf Männer bezieht, obwohl das Substantiv ein
neutrales Genus hat. Auch „die Vaterschaft“ ist trotz maskulinem Genus ein Wort, dass sich
ausschließlich auf Väter (Männer) bezieht.
Das liegt daran, dass „Pfadfinderschaft“ ein zusammengesetztes Substantiv ist, ein
Kompositum (Mehrzahl: Komposita). Komposita bestehen aus zwei Bestandteilen:
• Bestimmungswort (Determinans): erster Bestandteil
• Grundwort (Determinatum): zweiter Bestandteil
Das Grundwort sagt in der Regel, um welche Sache es sich handelt. Das Bestimmungswort
bestimmt diese Sache näher. In unserem Fall wird das Determinatum „
-schaft“ (abgeleitet
von Gemeinschaft) durch das Determinans „Pfadfinder“ beschrieben und dadurch genauer
bestimmt. Die Mitglieder der DPSG sind aber mindestens seit 1949 nicht ausschließlich
Jungen und Männer. Sie sind nicht mehr nur Pfadfinder. Sie sind auch Mädchen und Frauen
und inter und nicht-binäre Personen. Der Begriff Pfadfinder*innen bildet die Mitglieder
unseres Verbandes realitätsnäher ab.
Unterstützt wird die rein grammatikalische Erklärung, wenn wir die inhaltliche Bedeutung
und die geschichtliche Entstehung des Begriffs anschauen:
Die DPSG wurde 1929 als Zusammenschluss von Jungen und Männern gegründet. Daher
stammt der Begriff „Pfadfinderschaft“. Zwei Jahre später, 1931 wurde für Mädchen und
Frauen der Bund Katholischer Pfadfinderinnen gegründet, aus dem nach der NS-Verbotszeit
die „Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg“ entstanden ist. Der Begriff „Pfadfinderschaft“
ebenso wie der Begriff „Pfadfinderinnenschaft“ existieren beide. Ihr Zweck war es explizit das
Geschlecht der Mitglieder zu beschreiben. Die „Pfadfinderschaft“ ebenso wie die
„Pfadfinderinnenschaft“ sind bei ihrer ersten Verwendung nicht geschlechtsneutral gewesen,
und sind es heute auch nicht auf magische Weise geworden.]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:12:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17_ÄA03 zu A17_SÄuOÄ: Änderung des Verbandsnamens </title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/767/amendment/379</link>
                        <author>Jonathan Friedrich</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/767/amendment/379</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 92. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_119_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 3:</h4><div><p>1. Der Name des Verbandes <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ändert sich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wird mit Wirkung zur Bundesversammlung 2025</ins> von „Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg“ zu: „Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg“<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> geändert</ins>.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Es wird für Diözesan-, Bezirks-</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Stammesversammlungen sowie Stufenkonferenzen aller Ebenen der DPSG durch die Antragstellenden Informationsmaterial (Flyer, Erklärvideo, Begründungstext) zur Verfügung gestellt, um allen Mitgliedern im Verband mitzunehmen.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 82:</h4><div><blockquote class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><p>Präambel​​​​​​​</p></blockquote><blockquote class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><p>Präambel</p></blockquote></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 127 bis 128 einfügen:</h4><div><p>vom Abverkauf des Lagersbestands abzusehen, sobald aktualisierte Produkte erhältlich sind.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"></ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>mdl</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA04_ÄA03 zu IA04NEU2: Urabstimmung zur Änderung des Verbandsnamens</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/854/amendment/378</link>
                        <author>Anton-Pauli Dallmeier</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv92/motion/854/amendment/378</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 May 2024 16:50:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>