| Veranstaltung: | 94. Bundesversammlung 2026 - Anträge |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Annkathrin Meyer (Bundesvorsitzende), Ricarda Koch (Bundesreferentin Pfadistufe) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 22.04.2026, 12:41 |
A16_SÄ: Einstellung des Formats Jahresaktion
Titel:
Die 94. Bundesversammlung möge beschließen:
Das Format der Jahresaktion wird ab sofort eingestellt und das
Jahresaktionskonzept außer Kraft gesetzt. Die Ergebnisse der Konzeptgruppe
Jahresaktion werden der Strategiegruppe zugänglich gemacht. Die Aufgaben der
Bundesversammlung in Ziffer 26 der Satzung der Bundesebene werden wie folgt
geändert:
- Beratungen und Entscheidungen zur Ordnung und den Satzungen der Bundes-,
Diözesan-, Bezirks- und Stammesebene des Verbandes,
- die Beratung und Entscheidung über die Strategie des Verbandes und das
Konzept zur Entwicklung einer Strategie für den Verband,
Begründung der Antragsteller*innen:
Bereits in den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die Sinnhaftigkeit des aktuellen Formats der Jahresaktion diskutiert. Die Bundesleitung hat zunächst dafür plädiert, das bisherige Format möglichst ressourcensparend weiterzuführen, da die Jahresaktion eine der wenigen Aktionen ist, bei der die Aktiven auf Stammesebene die Bundesebene direkt erfahren können und Impulse für die Arbeit vor Ort gegeben wurden. Auf der Bundesversammlung wurde in den vergangenen Jahren immer wieder über die Jahresaktion, ihren Bestand und die Ausrichtung dieser diskutiert.
Anstatt die Jahresaktion sofort einzustellen, wurde vor zwei Jahren, vor allem durch die Initiative vieler Stufendelegierten, die Konzeptgruppe Jahresaktion nach der 92. BV eingerichtet. Diese Gruppe hat in den letzten anderthalb Jahren mehrere Umfragen durchgeführt und ist nach Auswertung dieser zu dem Entschluss gekommen, dass eine Erstellung eines eigenen, neben der Strategie der DPSG stehenden Konzeptes zur inhaltlichen Arbeit für den Verband nicht notwendig ist, sondern die Ergebnisse und Überlegungen der Konzeptgruppe Jahresaktion in die zu beschließende Strategie und in die Reflexion und Veränderungsschleife des Strategiekonzeptes mit eingebracht werden. So sollen die Gruppierungen auch weiterhin die Möglichkeit haben, zu einem zentralen Thema mit Hilfe von Methoden und Handreichungen zu arbeiten.
