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            <title>94. Bundesversammlung 2026 - Anträge: Alles</title>
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                <title>94. Bundesversammlung 2026 - Anträge: Alles</title>
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                        <title>A07_SÄ_ÄA1: Geschlechtergerechte Repräsentation bei Vorstandsvakanz</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/satzungsaenderung_dioezesanebene_geschlechtergerechten_repraesentation_be-14225/489</link>
                        <author>Tabea Schneider (Diözesandelegierte DV Fulda), Jana Wendelken (Diözesanvorsitzende DV Fulda), Nils Gädtke (Diözesanvorsitzender DV Fulda)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/satzungsaenderung_dioezesanebene_geschlechtergerechten_repraesentation_be-14225/489</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_155_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 4 bis 7:</h4><div><ul><li value="1">für die vakanten Stellen im Diözesanvorstand die Wahl von Vertreter*innen und jeweils ein*e Ersatzdelegierte*r für die Bundesebene. <strong>Die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wahl muss</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gewählten müssen die Anforderungen an</ins> die Geschlechtsidentität <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">des</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der</ins> vakanten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Vorstandsamtes</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Vorstandsämter</ins> erfüllen. Im Falle des*der Diözesankurat*in gilt die Geschlechtervorgabe nicht. </strong>Die Wahl gilt </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vakante Ämter haben keine Geschlechtsidentität, sondern vielmehr Anforderungen wie bspw. &quot;nicht-männlich&quot; - daher geht es hier um eine präzise Formulierung des absolut gerechtfertigten Anliegens.</p>
<p></p>
<p>Antragsgrün: Den Änderungsantrag stellen Tabea Schneider (Diözesandelegierte DV Fulda), Jana Wendelken (Vorsitzende DV Fulda), Nils Gädtke (Vorsitzender DV Fulda)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:16:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A07_SÄ: Geschlechtergerechte Repräsentation bei Vorstandsvakanz</title>
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                        <author>Pascal Schockert</author>
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                        <description><![CDATA[In der Satzung wird für die Vorsitzendenämter keine Geschlechtsidentität pro Amt bestimmt. Sondern die Vorgabe ist, dass die beiden Ämter der Diözesanvorsitzenden mit Personen unterschiedlicher Geschlechtsidentität besetzt werden müssen.

Folglich müsste entsprechend beantragt werden, dass die Wahl der Vertreter*innen der paritätischen Regelung der Vorsitzendenämter folgen muss.

Außerdem entsteht in der bisherigen Fassung dieses Antrags der Eindruck, dass von einem binären Geschlechtersystem ausgegangen wird, wo es ein "männliches" und ein "weibliches" Amt gibt. In der aktuellen Fassung der Satzung ist aber der Gedanke, dass den Ämtern keine Geschlechtsidentitäten zugeteilt werden.

Gut Pfad,
Referent*in DAK Inklusion Köln,
Pascal]]></description>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 02:36:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12_ÄA01: Beitragsanpassung zum 01.01.2027</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710/454</link>
                        <author>Nils Gädtke (Diözesanvorsitzender DV Fulda), Jana Wendelken (Diözesanvorsitzende Fulda), Tabea Schneider (Diözesandelegierte Fulda)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710/454</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_155_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 8 einfügen:</h4><div><ol start="3"><li value="3">Der Bundesbeitrag mit Sozialermäßigung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">soll fortan Solidarbeitrag heißen und </ins>bleibt bei 13,80 € pro Jahr und Mitglied.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Formulierung „sozial schwach“ für Menschen mit geringem Einkommen verschiebt die Wahrnehmung dieser Menschen in der Öffentlichkeit. Ein geringes Einkommen ist kein soziales Defizit, sondern vielmehr eine besondere Herausforderung, denen andere in ihrer Lebensrealität nicht begegnen. Umgekehrt macht ein höheres Einkommen Menschen nicht automatisch sozialer. Mit einer solchen Bezeichnung aus einem rein finanziellen Thema eine charakterlichen Einordnung abzuleiten ist nicht mehr zeitgemäß und sollte nicht Teil unserer Beitragsordnung sein.</p>
<p>Auch wenn wir bereits von einem Sozialbeitrag und nicht von einem Beitrag für sozial Schwache sprechen, erinnert diese Benennung sehr an die geläufige Unterstellung der „sozial Schwachen“ - hier sollten wir mit der Bezeichnung „Solidarbeitrag“ die Wahrnehmung des Themas direkt korrigieren.</p>
<p>Da der Beitrag dieses Jahr im Gesamten behandelt wird, ist dies eine gute Gelegenheit, auch diese Thematik anzugehen. Für die Beitragsordnung der DPSG, die vom Bundesamt St. Georg e. V. beschlossen wird, kann dem Verein direkt folgender Formulierungsvorschlag mitgegeben werden:</p>
<p>„Für Mitglieder, für die aus finanziellen Gründen keine der beiden genannten Beitragsarten gezahlt werden kann, kann ein Solidarbeitrag beantragt werden. Hierzu muss der zuständige Vorstand einen formlosen Antrag im jeweiligen Diözesanbüro stellen. Bei Zustimmung wird die Beitragsart in der Mitgliederdatenbank dann von der Diözese in Solidarbeitrag geändert. Der Antrag muss den Namen des Mitgliedes, die Mitgliedsnummer aus der Mitgliederdatenbank und eine kurze Begründung enthalten. Wenn keine Voraussetzungen für eine Beitragsermäßigung aus finanziellen Gründen mehr vorliegen, sollte der Gruppierungsvorstand zeitnah in den Stammdaten dieses Mitgliedes die Beitragsart in „Familienermäßigt“ bzw. „Vollen Beitrag“ ändern. Der Solidarbeitrag beträgt weiterhin 13,80 € pro Mitglied/Jahr.“</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:31:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A12: Beitragsanpassung zum 01.01.2027</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710?commentId=1445#comm1445</link>
                        <author>Nils Gädtke</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710?commentId=1445#comm1445</guid>
                        <description><![CDATA[Frage aus Interesse: Gibt es Diözesanverbände, die überdurchschnittlich viele Mitglieder mit Beitrag mit Sozialermäßigung haben und wie groß ist die Abweichung? Da wir die Erträge rückerstatten und nicht pauschal nach Mitglied, schwächen wir ggf. die finanzielle Situation von DVs, in denen das Geld "eh schon knapp" ist. Ist das tatsächlich ein signifikanter Effekt oder verteilt sich das bundesweit ähnlich?]]></description>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:51:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17: Aufarbeitung sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG: Leid anerkennen, Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/aufarbeitung_sexualisierter_und_spiritueller_gewalt_in_der_dpsg_leid_-6784</link>
                        <author>Sebastian Becker (Bundesvorsitzender), Annkathrin Meyer (Bundesvorsitzende), Maximilian Strozyk (Bundeskurat), Cara-Milena Zaremba (Bundesstufenkuratin Pfadistufe), Hannah Rieger (Beauftragte Internationales), Jana Wendelken (Diözesanvorsitzende DV Fulda), Miriam Noske (Bundesreferentin Kinder- &amp; Jugendschutz)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/aufarbeitung_sexualisierter_und_spiritueller_gewalt_in_der_dpsg_leid_-6784</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Position der 94. Bundesversammlung 2026 der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) soll als verbindliche Grundlage dem weiteren Aufarbeitungsprozess im Verband dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Bundesverband und Diözesanverbände verpflichten wir uns, unser zukünftiges Handeln in der DPSG und im Aufarbeitungsprozess anhand dieser Grundlage sowie anhand der im Februar 2026 veröffentlichten Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG auszurichten. Wir verpflichten uns, uns und unser Handeln anhand dieser Positionierung sowie anhand der Studie regelmäßig einerseits selbstkritisch zu reflektieren und andererseits von außen kritisch bewerten zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Bundesversammlung unterstützen wir den Bundesvorstand und den Bundesverband, die den weiteren Aufarbeitungsprozess verantwortlich koordinieren und steuern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Aufarbeitung sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG: Leid anerkennen, Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wir erkennen das Leid Betroffener an</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg blickt auf einen schmerzhaften, aber notwendigen Prozess der Selbstreflexion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Veröffentlichung des unabhängigen Forschungsberichts zur Aufarbeitung sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG wurde sichtbar, was viele Betroffene schon lange wussten: Auch in der DPSG wurden und werden Menschen Betroffene von sexualisierter oder spiritueller Gewalt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben Leid erfahren, weil Täter (und Täterinnen) ihre Macht missbraucht haben – und weil andere geschwiegen, weggesehen oder nicht ausreichend geschützt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen dieses Leid und dieses Unrecht an und hören auf die Stimmen der Betroffenen. Das, was geschehen ist, lässt sich nicht ungeschehen machen. Wir können, müssen und wollen dafür sorgen, dass sich die Strukturen, Haltungen und Kulturen ändern, die solches Leid ermöglicht oder begünstigt haben. Pfadfinden steht auch für Verantwortung, Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Diese Werte verpflichten uns, Aufarbeitung als Wesensmerkmal verantwortungsvoller Verbandskultur zu verstehen. Sie ist Ausdruck unseres Versprechens, für die Würde des Menschen einzustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wir erkennen unser Versagen an</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Forschungsbericht zeigt deutlich, sexualisierte und spirituelle Gewalt waren und sind Teil der Realität in der DPSG. Betroffene sind dabei vor allem junge Menschen – die, die es eigentlich im Besonderen zu schützen gilt. Gewalt geschah und geschieht überall im pfadfinderischen Leben und wurde durch strukturelle Bedingungen, Machtverhältnisse, Gruppenmechanismen, Kulturen, Rituale und Traditionen über Jahrzehnte begünstigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam tragen auch wir Verantwortung für dieses Leid Betroffener und dafür, dass…</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... Täter(innen)strategien wie</strong><strong>Grooming</strong> in der DPSG häufig nicht als solche erkannt werden. Täter (und Täterinnen) machen sich „unentbehrlich“ und schaffen durch manipulative Strategien Abhängigkeiten, indem sie sich gezielt Vertrauen zu Betroffenen und ihrem Umfeld aufbauen. Grenzüberschreitendes Verhalten wird so schrittweise normalisiert und das Schweigen der Betroffenen und ihres Umfeldes wird gesichert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... asymmetrische „Beziehungen“</strong> in der DPSG zu beobachten sind und zu selten als problematisch bewertet werden. Insbesondere sexualisierte „Beziehungen“ zwischen erwachsenen (meist männlichen) Leitern und minderjährigen weiblichen Jugendlichen sind höchst problematisch aufgrund von Alters-, Macht‑ und Entwicklungsgefällen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... Alkohol</strong> eine erhebliche Rolle bei sexualisierter Gewalt in der DPSG spielt. Viele Grenzverletzungen ereignen sich unter Alkoholeinfluss – auch unter Beteiligung von Schutzbefohlenen. Der Konsum wird als Bestandteil pfadfinderischer Gemeinschaft und Initiation tradiert, wodurch Grenzüberschreitungen bagatellisiert und verschleiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> besonders auch <strong>sexualisierte</strong><strong>Peergewalt</strong> in der DPSG als Kinder- und Jugendverband zu beobachten ist. Solche Übergriffe spiegeln oft Macht‑ und Statusauseinandersetzungen wider. Problematisch ist hierbei, dass sie häufig als „Spaß“ verharmlost und nicht als Gewalt erkannt, oder eingeordnet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... Kulturen, Rituale und Traditionen</strong> in der DPSG in Teilen höchst problematisch sind. Übergangsrituale sind prägend, können jedoch in bestimmten Formen Grenzüberschreitungen normalisieren (z. B. Lagertaufen, symbolische Prüfungen, Aufnahmerituale) und sexualisierte Gewalt nicht nur begünstigen, sondern auch aktiv zum Teil von Kultur, Ritual und Tradition werden lassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... spirituelle Gewalt </strong>auch in der DPSG zu beobachten ist. Sie ist durch die missbräuchliche Verwendung religiöser Sprache oder geistlicher Autorität zu beobachten und versucht dabei Abhängigkeit zu erzeugen oder Unterordnung zu legitimieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... </strong>die <strong>föderalen Strukturen und Maßnahmen</strong> Schwächen zeigen, z. B. in unklaren Zuständigkeiten, unterschiedlichen Regelungen und Bearbeitungsweisen. Dies zeigt sich unter anderem durch
<ul><li>teilweise große Unterschiede bei der verlässlichen Umsetzung von Präventions- und Interventionsstandards wie der Einsichtnahme von Führungszeugnissen, Präventionsschulungen, Schutzkonzepten sowie Anwendung der Ausschluss- und Interventionsordnung und</li><li>Überforderung von Leiter*innen bei Fragen und Situationen in den Bereichen Pädagogik, Prävention und Intervention, u. a. wegen nicht ausreichender Einarbeitung und Ausbildung.</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... familienähnliche Strukturen</strong><strong>und</strong><strong>Hyperinklusion</strong> in der DPSG weit verbreitet und normalisiert sind. Für viele fungiert die DPSG als „Ersatzfamilie“ und als zentraler, teilweise einziger Lebensraum und Identitätskern. Dieses Nähe- und Loyalitätsgefüge führt zu Tabuisierung von Kritik, trägt zu Schweigekultur bei und erschwert Distanz, Perspektivwechsel und externe Kontrolle.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... </strong>sich ein <strong>unkritisches Überhöhen und Idealisieren einzelner „Lichtgestalten“</strong> auf allen Ebenen zeigt, deren Verhalten jedoch selten hinterfragt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualisierte Gewalt in der DPSG „passiert“ nicht zufällig. Sie ist Ausdruck einer gewachsenen strukturellen Risikolage. Die DPSG wirkt nach außen stabil, bietet nach innen jedoch bislang keinen verlässlichen Schutzraum. Die Selbstbezeichnung „Erziehungsverband“ weckt pädagogisch professionelle Erwartungen, die wir strukturell bisweilen jedoch nicht einlösen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gab sexualisierte Gewalt in der DPSG und es gibt sie. Ohne grundlegenden Umbau wird es auch künftig sexualisierte Gewalt in der DPSG geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere diese Erkenntnisse bilden den Ausgangspunkt für einen tiefgreifenden strukturellen und kulturellen Wandel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wir übernehmen Verantwortung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bekennen uns zu einem umfassenden Aufarbeitungsverständnis, das vier Dimensionen umfasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Anerkennung und Gerechtigkeit für Betroffene</strong>: Das Leid der Betroffenen steht im Mittelpunkt. Wir sehen Euer Leid und wir danken Euch für Euren Mut, Eure Offenheit und Eure Kraft, zu sprechen. Wir verpflichten uns, Euch zuzuhören und Eure Beteiligung strukturell zu verankern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Institutionelle Verantwortung: </strong>Aufarbeitung ist eine institutionelle Aufgabe und bedarf unserer selbstkritischen Arbeit mit Impulsen externer Fachstellen und Expert*innen. Als DPSG übernehmen wir Verantwortung für unsere Strukturen, Kulturen und unser Leitungshandeln.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Selbstkritische Spiritualität: </strong>Geistliche und spirituelle Begleitung ist ein Angebot, kein Herrschaftsinstrument. Die spirituelle Dimension unseres Verbandes darf nie zur Rechtfertigung von Machtmissbrauch dienen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Kultur des offenen Hinsehens und Lernens</strong>: Wir fördern Selbstkritik, Feedback und Transparenz. Fehlerkultur ist Ausdruck von Stärke, nicht von Schwäche.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden den Kinder- und Jugendschutz und die</strong><strong>Aufarbeitung in der DPSG betroffenengerechter gestalten</strong>. Dazu werden wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> institutionelle Aufarbeitung verstetigen. Das vom Bundesvorstand eingerichtete Aufarbeitungsteam sowie das Aufarbeitungsteam kritisch begleitenden Aufarbeitungsbeirat unterstützen wir, alle Mitglieder der Bundesversammlung, aktiv und selbstkritisch bei der Gestaltung der weiteren Aufarbeitungsarbeit im Verband und all unseren Untergliederungen. Als Bundesverband und Diözesanverbände verpflichten wir uns zur regelmäßigen Berichterstattung gegenüber Verband und Öffentlichkeit über Schritte und Ergebnisse unserer weiteren Aufarbeitungsarbeit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> Betroffene institutionell beteiligen und unterstützen. Auf den von der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) entwickelten Standards der Betroffenenbeteiligung soll unsere institutionelle Aufarbeitung bauen. Betroffene beteiligen wir sowohl im Aufarbeitungsteam als auch im Aufarbeitungsbeirat strukturiert, frei und geschützt. Das bereits etablierte Betroffenenforum wollen wir für noch mehr Betroffene zu einem geschützten Raum für Austausch machen und bauen wir entsprechend aus und um.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> Meldewege ausbauen und für Betroffene leichter zugänglich machen. Das Angebot der unabhängigen, fachlichen Anlaufstellen wie bspw. die externen Ansprechpersonen im Sinne der Interventionsordnung soll ausgebaut werden, damit Betroffene und andere ausreichend professionelle Unterstützung und Rat bei Anliegenklärung und -bearbeitung erfahren können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> uns für Wege und Lösungen zur (historischen) Aufarbeitung sowie Anerkennung von erfahrenem Leid im Kindes- und Jugendalter von mittlerweile erwachsenen Betroffenen einsetzen. Dazu werden wir uns auch in Gesellschaft, Politik und Kirche für betroffenengerechte finanzielle Anerkennungs- und Unterstützungshilfen einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden</strong><strong>uns und</strong><strong>unser Leitungshandeln in der DPSG regelmäßig kritisch reflektieren</strong><strong>und dort anpassen, wo es Machtmissbrauch, insbesondere sexualisierte und spirituelle Gewalt, begünstigt.</strong> Dazu werden wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>...</strong> die gesamtverbandliche Ausbildung von Leiter*innen kritisch reflektieren und weiterentwickeln. Bestehende Qualitätsstandards sollen ausgebaut und zuverlässig umgesetzt werden, damit sich Leiter*innen im Rahmen ihrer Leiter*innenausbildung gut und sicher auf ihre pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorbereitet fühlen und Präventions- und Interventionsstandards sicher anwenden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... </strong>Leiter*innen zur regelmäßigen kritischen Reflexion des eigenen Leitungshandelns befähigen, besonders im Hinblick auf Kinder- und Jugendschutz. Hierfür schaffen wir geeignete Rahmenbedingungen und Weiterbildungsangebote. Dabei stärken wir gezielt ihre Sensibilität und Kompetenzen im Umgang mit Themen wie Kultur, Macht, Grenzwahrung, Nähe und Distanz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>... </strong>unsere Stämme bei der kritischen Reflexion ihrer Stammeskulturen, -rituale und -traditionen fördern, insbesondere auch im Hinblick auf Alkohol sowie Aufnahme- und Übergangsrituale.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden die</strong><strong>verbandlichen Schutzkonzepte mit einheitlichen und verlässlichen Standards auf allen Ebenen ausbauen und weiterentwickeln</strong>. Dazu werden wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... Vorstände und Leiter*innen für ihre Verantwortung sensibilisieren, die sie im Bereich Kinder- und Jugendschutz haben. Wir unterstützen sie dabei, dieser Verantwortung auch gerecht werden zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... bestehende Ordnungen, Konzepte und Maßnahmen im Bereich Prävention, Intervention und Ausschluss kritisch reflektieren und an den notwendigen Stellen anpassen und erweitern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... die Untergliederungen unterstützen, institutionelle Schutzkonzepte einzuführen und zu etablieren, die bundesweit einheitlich und im Detail an eigene Gegeben- und Besonderheiten angepasst sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden uns für strukturelle Reformen im Bereich Kinder- und Jugendschutz in katholischer Kirche und Jugendpastoral weiter engagieren.</strong> Dazu werden wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... uns für die Stärkung von Machtkritik, Partizipation und Gleichberechtigung innerhalb dieser Strukturen einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... uns für einheitlichere und an die Arbeit von Kinder- und Jugendverbänden besser angepasste Präventions- und Interventionsstandards einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>... uns für mehr und auf Augenhöhe stattfindender Kooperation zwischen Kirche, Kinder- und Jugendverbänden, Fachstellen und Betroffeneninitiativen einsetzen, um gemeinsam sichere (kirchliche) Räume zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Wir gestalten Zukunft</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufarbeitung ist kein abgeschlossener Prozess. Sie ist ein fortwährender Auftrag, der die DPSG maßgeblich prägen wird. Nur durch ehrliche Selbstkritik, konsequente Umsetzung und aktive Beteiligung aller Ebenen kann neues Vertrauen wachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufarbeitung ist unbequem. Sie ist jedoch notwendig, um einen möglichst sicheren Raum für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu schaffen und die Verantwortung für Vergangenes und Zukünftiges zu übernehmen – insbesondere in Verantwortlichkeit gegenüber den Betroffenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir danken allen Betroffenen, die diesen Weg möglich machen, und allen Engagierten, die sich dieser Aufgabe stellen. Sie erinnern uns daran, was Aufarbeitung im Kern ausmacht: ehrlich hinzusehen, solidarisch zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Antrag ist Ergebnis eines langjährigen und intensiven Prozesses der Aufarbeitung und Selbstreflexion, der mit dem Beschluss der institutionellen Aufarbeitung von Machtmissbrauch in der DPSG durch die 87. Bundesversammlung 2020 begann. Seit Ende 2021 begleitet ein Beirat diese Aufarbeitung, der durch die 89. Bundesversammlung 2022 noch einmal per Beschluss legitimiert und beauftragt wurde. Zentrale Aufgabe des Bundesverbandes und des Beirats war zu diesem Zeitpunkt bis heute die Suche und Auswahl eines Forschungsteams inkl. Forschungsdesign, das sexualisierte und spirituelle Gewalt in der DPSG seit ihrer Gründung wissenschaftlich untersucht. Schließlich wurde 2023 ein Forschungsteam aus den Universitäten Marburg und Gießen ausgewählt und im weiteren Laufe des Jahres mit der Forschungsarbeit im Rahmen eines Kooperationsvertrages beauftragt. Im Frühjahr 2024 konnte das Forschungsteam und das Forschungsdesign bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden und die Forschungsarbeit konnte beginnen. Im Februar 2026 endete die Forschungsarbeit schließlich und im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die umfangreiche und unabhängige Studie zur Aufarbeitung sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG durch die Forschenden der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bundesvorstand hat dabei ein erstes ausführliches Statement gegeben, dass die Haltung und Ernsthaftigkeit des Bundesvorstandes in Bezug auf die Ergebnisse, vor allem aber die Anerkennung des Leides, zum zentralen Ziel hatte. Ein erster wichtiger Meilensteil im Aufarbeitungsprozess ist damit erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der Anerkennung des Leids und der Sensibilisierung für die Ergebnisse der Studie allein darf es aber nicht bleiben. Mit dieser Positionierung wollen wir eine zentrale Grundlage für den weiteren institutionellen Aufarbeitungsprozess in der DPSG schaffen, an der sich die Arbeitsgruppen und Gremien, die sich mit der konkreten Gestaltung und Begleitung der weiteren Aufarbeitungsarbeit befassen werden, orientieren sollen. Wie diese Gruppen aussehen sollen und welche Aufgaben und Rollen diese haben sollen, hat der Bundesvorstand nach Beratung durch Bundesleitung und Aufarbeitungsbeirat und unter Hinzuziehung externer Fachexpertise von inmedio (Institut für Mediation, Beratung und Entwicklung) ausführlich erarbeitet. Konkret soll ein Aufarbeitungsteam als steuernde, strategische und den Prozess verantwortende Gruppe sowie ein neuer Aufarbeitungsbeirat als kontrollierende, den Prozess unabhängig und kritisch begleitende Gruppe eingerichtet werden. Letztere wird den bisherigen Beirat ersetzen. Bis zur 94. Bundesversammlung 2026 sollen erste Schritte zur Ausschreibung und Besetzung dieser Gruppen durch den Bundesvorstand erfolgt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiteres erfolgt ergänzend mündlich auf der Bundesversammlung.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/aufarbeitung_sexualisierter_und_spiritueller_gewalt_in_der_dpsg_leid_-6784/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Faufarbeitung_sexualisierter_und_spiritueller_gewalt_in_der_dpsg_leid_-6784%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:51:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A19: Initiative zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der DPSG-Geschichte im Nationalsozialismus und zur pädagogischen Vermittlung</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/initiative_zur_wissenschaftlichen_aufarbeitung_der_dpsg-geschichte_im_-53716</link>
                        <author>Stammesversammlung Stamm Sankt Martin Veert (DV Münster)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/initiative_zur_wissenschaftlichen_aufarbeitung_der_dpsg-geschichte_im_-53716</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gründung eines bundesweiten AKs zur Aufarbeitung der DPSG-Historie unter Leitung von Tobias Lange. Dieser Antrag wird von unserer Stammesversammlung bei der Bundesversammlung eingereicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der AK hat das Ziel und die Aufgabe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Geschichte der DPSG im Nationalsozialismus soll kritisch, fundiert und zugänglich aufgearbeitet und vermittelt werden. Damit stärken wir unsere Glaubwürdigkeit im Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus – nicht nur in der Gegenwart, sondern auch mit Blick auf unsere Vergangenheit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Erstellung eines pädagogisch nutzbaren Filmes für die Verwendung in der Bildungsarbeit, Gruppenstunden und Schulungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Konzeption und Errichtung einer dauerhaften Ausstellung über die Geschichte der DPSG, insbesondere zur Gründungszeit und zur Zeit des Nationalsozialismus, am Bundeszentrum Westernohe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>viele andere Themenfelder in der Historie aufzuarbeiten (z.B. Pfadfinder vor und nach Fall der Mauer in Bundesländern der ehemaligen DDR).</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die DPSG steht – vor allem auf Bundesebene – klar an der Seite der Demokratie und gegen Rechtsextremismus ein. Unserer Ansicht nach muss man sich in diesem Zuge zwingend mit seiner eigenen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Diese fehlende Auseinandersetzung widerspricht dem Anspruch, Demokratie glaubhaft zu fördern und Jugendlichen Werte, wie Zivilcourage und kritisches Denken zu vermitteln. Unter <a href="https://dpsg.de/de/geschichte-der-dpsg">https://dpsg.de/de/geschichte-der-dpsg</a> findet sich eine große Jahreslücke zwischen 1938 und 1945 (zuvor und danach nahezu jährliche Ereignisse).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade die Geschichte der DPSG, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus zwischen Gehorsam, Mitläufertum, sowie zivilem Ungehorsam und aktivem Widerstand abspielt, bietet ein immenses pädagogisches Potenzial, dass unserer Meinung nach, dringend gefördert werden sollte. So könnte man jungen Menschen helfen, Parallelen zwischen der Geschichte und der heutigen Gesellschaft zu erkennen und die Bedeutung von Demokratie und ihrer Standhaftigkeit zu verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die DPSG hat als eine fast 100 Jahre alte Organisation eine reiche und wertvolle Geschichte. Als Organisation, die den Nationalsozialismus nicht nur miterlebt, sondern auch über dessen Ende hinaus weiterfortbesteht, hat ihre Positionierung und Aussagen großes Gewicht. Wir sind der Meinung, dass eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus auch dem Wert der DPSG in der Öffentlichkeit zugutekommt. Die DPSG steht für ehrenamtliche und pädagogisch wertvolle Arbeit, über deren Potenzial eine größere Öffentlichkeit Kenntnis haben sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein herausragendes Beispiel für dieses Engagement, vor allem in diesem Bereich, ist die Arbeit von Tobias Lange aus Krefeld, der seit 1999 ehrenamtlich zur Geschichte der DPSG, mit Schwerpunkt auf die Zeit des Nationalsozialismus forscht. Seine Arbeit beinhaltet eine umfassende Sammlung von Materialien, darunter Interviews mit Zeitzeugen, historische Dokumente und visuelle Medien. Er bietet außerdem Gruppenstunden, Workshops und Vorträge an, um sein Wissen und seine Erkenntnisse mit weiteren Kreisen und vor allem der jüngeren Generation zu teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind der Überzeugung, dass eine fundierte Aufarbeitung nicht nur lange überfällig ist, sondern ein notwendiger Bestandteil unserer verbandlichen Identität werden muss.</p></div></div><h2>PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:02:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16_SÄ: Einstellung des Formats Jahresaktion</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/einstellung_des_formats_jahresaktion-8446</link>
                        <author>Annkathrin Meyer (Bundesvorsitzende), Ricarda Koch (Bundesreferentin Pfadistufe)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/einstellung_des_formats_jahresaktion-8446</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Format der Jahresaktion wird ab sofort eingestellt und das Jahresaktionskonzept außer Kraft gesetzt. Die Ergebnisse der Konzeptgruppe Jahresaktion werden der Strategiegruppe zugänglich gemacht. Die Aufgaben der Bundesversammlung in Ziffer 26 der Satzung der Bundesebene werden wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Satzung der Bundesebene</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>26. Die Bundesversammlung hat folgende Aufgaben</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beratungen und Entscheidungen zur Ordnung und den Satzungen der Bundes-, Diözesan-, Bezirks- und Stammesebene des Verbandes,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung und Entscheidung über die Strategie des Verbandes und das Konzept zur Entwicklung einer Strategie für den Verband,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Mitglieder des Bundesvorstands,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Wahl der Mitglieder des Bundesamt Sankt Georg e. V.,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Entgegennahme des Arbeitsberichts der Bundesleitung und die Entlastung des Bundesvorstands,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Entgegennahme des Berichts des Vorstands des Bundesamt Sankt Georg e. V.<span class="strike">,</span></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><span class="strike">die Entscheidung über Jahresaktionen des Verbands und über die Verwendungsbereiche</span> und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Beratung und Entscheidung über alle Angelegenheiten des Verbands, deren Bedeutung einen Beschluss des obersten Beschlussgremiums erfordern.</li></ul></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits in den vergangenen Jahren wurde immer wieder über die Sinnhaftigkeit des aktuellen Formats der Jahresaktion diskutiert. Die Bundesleitung hat zunächst dafür plädiert, das bisherige Format möglichst ressourcensparend weiterzuführen, da die Jahresaktion eine der wenigen Aktionen ist, bei der die Aktiven auf Stammesebene die Bundesebene direkt erfahren können und Impulse für die Arbeit vor Ort gegeben wurden. Auf der Bundesversammlung wurde in den vergangenen Jahren immer wieder über die Jahresaktion, ihren Bestand und die Ausrichtung dieser diskutiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anstatt die Jahresaktion sofort einzustellen, wurde vor zwei Jahren, vor allem durch die Initiative vieler Stufendelegierten, die Konzeptgruppe Jahresaktion nach der 92. BV eingerichtet. Diese Gruppe hat in den letzten anderthalb Jahren mehrere Umfragen durchgeführt und ist nach Auswertung dieser zu dem Entschluss gekommen, dass eine Erstellung eines eigenen, neben der Strategie der DPSG stehenden Konzeptes zur inhaltlichen Arbeit für den Verband nicht notwendig ist, sondern die Ergebnisse und Überlegungen der Konzeptgruppe Jahresaktion in die zu beschließende Strategie und in die Reflexion und Veränderungsschleife des Strategiekonzeptes mit eingebracht werden. So sollen die Gruppierungen auch weiterhin die Möglichkeit haben, zu einem zentralen Thema mit Hilfe von Methoden und Handreichungen zu arbeiten.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/einstellung_des_formats_jahresaktion-8446/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Feinstellung_des_formats_jahresaktion-8446%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:41:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15_SÄ: Stellvertretung der Beauftragten für Internationales auf Diözesanebene</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_dioezesanebene-9524</link>
                        <author>Hannah Rieger (Beauftragte für Internationales), Franka Bernreiter (Beauftragte für Internationales)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_dioezesanebene-9524</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Satzung der Diözesanebene wird für die Funktion der Beauftragten für Internationales eine Stellvertretungsregelung analog zu dem bereits bestehenden Vertretungsregeln für Diözesan(fach)referent*innen sowie Diözesanstufenkurat*innen eingeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu wird Ziffer 64 der Satzung der Diözesanebene wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Satzung der Diözesanebene</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diözesan(fach)referent*innen<strong>,</strong><span class="strike">sowie </span>Diözesanstufenkurat*innen <strong>und Diözesanbeauftragte für Internationales</strong> können im Falle der Verhinderung ihr Stimmrecht in der Diözesanleitung, der Diözesanversammlung, den Diözesan(fach)konferenzen und den Bundes(fach)konferenzen an die von ihnen beauftragten Mitglieder des Diözesan(fach)arbeitskreises delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Delegation muss in Textform erfolgen und dem Diözesanvorstand bzw. der jeweiligen Versammlungs-/Konferenzleitung vorgelegt werden. Sie gilt jeweils für eine Sitzung der Diözesanleitung bzw. jeweils für eine Versammlung/Konferenz.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch auf Diözesanebene ist die Aufgabe der Beauftragten für Internationales facettenreich und teilweise mit einer hohen Arbeitsbelastung verbunden. Die ehrenamtliche Wahrnehmung dieser Aufgaben erfordert daher verlässliche Strukturen zur Entlastung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Stellvertretungsregelung ermöglicht es, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen, Ausfallzeiten zu kompensieren und die kontinuierliche Arbeitsfähigkeit sicherzustellen. Zugleich wird die Vereinbarkeit des Engagements mit anderen Verpflichtungen verbessert und die Beschlussfähigkeit der Gremien auch bei Abwesenheiten gewährleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regelung sollte im Einklang mit der entsprechenden Bestimmung auf Bundesebene stehen und so zu einheitlichen und klaren Strukturen im Verband beitragen.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_dioezesanebene-9524/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fstellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_dioezesanebene-9524%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:34:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14_SÄ: Stellvertretung der Beauftragten für Internationales auf Bundesebene</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_bundesebene-1269</link>
                        <author>Hannah Rieger (Beauftragte für Internationales), Franka Bernreiter (Beauftragte für Internationales)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_bundesebene-1269</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Satzung der Bundesebene wird für die Funktion der Beauftragten für Internationales eine Stellvertretungsregelung analog zu dem bereits bestehenden Vertretungsregeln für Bundes(fach)referent*innen sowie Bundesstufenkurat*innen eingeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu wird Ziffer 63 der Satzung der Bundesebene wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Satzung der Bundesebene</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bundes(fach)referent*innen<strong>,</strong><span class="strike">sowie </span>Bundesstufenkurat*innen <strong>und Beauftragten für Internationales</strong> können im Falle der Verhinderung ihr Stimmrecht in der Bundesleitung, der Bundesversammlung und den Bundes(fach)konferenzen an die von ihnen beauftragten Mitglieder des Bundes(fach)arbeitskreises delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Delegation muss in Textform erfolgen und dem Bundesvorstand bzw. Der jeweiligen Versammlungs-/Konferenzleitung vorgelegt werden. Sie gilt jeweils für eine Sitzung der Bundesleitung bzw. jeweils für eine Versammlung/Konferenz.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Aufgaben der Beauftragten für Internationales sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich umfangreicher und komplexer geworden. Gleichzeitig werden diese Aufgaben ehrenamtlich wahrgenommen und müssen häufig mit beruflichen und privaten Verpflichtungen in Einklang gebracht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Fehlen einer geregelten Stellvertretung führt in der Praxis dazu, dass Aufgaben bei Abwesenheit oder hoher Belastung nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden können. Dies erhöht den Druck auf die Amtsinhaber*innen und erschwert eine verlässliche und nachhaltige Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einführung einer Stellvertretungsregelung schafft hier eine notwendige Entlastung: Verantwortung kann auf mehrere Schultern verteilt, Ausfallzeiten können besser kompensiert und Arbeitsprozesse kontinuierlich gesichert werden. Zudem trägt eine klare Stellvertretungsregelung dazu bei, die Beschlussfähigkeit von Gremien auch bei Abwesenheiten sicherzustellen. Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit des Ehrenamts mit anderen Lebensbereichen verbessert und die Attraktivität des Engagements gesteigert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus stellt die Angleichung an bestehende Regelungen für Bundes(fach)referent*innen sowie Bundesstufenkurat*innen eine konsequente und sachgerechte Weiterentwicklung der Satzung dar.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/stellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_bundesebene-1269/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fstellvertretung_der_beauftragten_fuer_internationales_auf_bundesebene-1269%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:25:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A06_SÄ: Gleichmäßige Repräsentation der Stimmen der Stufen auf Bundes-, Diözesan- und Bezirksebene </title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/gleichmaessige_repraesentation_der_stimmen_der_stufen_auf_bundes-_dioezes-53047?commentId=1444#comm1444</link>
                        <author>Nils Gädtke</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/gleichmaessige_repraesentation_der_stimmen_der_stufen_auf_bundes-_dioezes-53047?commentId=1444#comm1444</guid>
                        <description><![CDATA[Das Anliegen des Antrags kann ich gut nachvollziehen. An dieser Stelle schaffen wir uns jedoch eine demokratische Ungerechtigkeit: Die Genehmigung des Vorstands für eine Wahl von Delegierten für die nächsthöhere Konferenz scheint in Ordnung zu sein und ist Stand der Satzung. Durch die Erweiterung auf ein Stimmrecht auf der Versammlung der gleichen Ebene bekommen Vorstände die Macht, über die Zusammensetzung ihrer eigenen Versammlung zu entscheiden. Das können sie aktuell mit der Ernennung von Referent*innen auch - hier sehe ich jedoch einen qualitativen Unterschied. Daher denke ich, wir sollten noch einmal genau überlegen, ob wir die Genehmigung durch den Vorstand wirklich beibehalten wollen.]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 08:12:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18: Neugestaltung des grauen Leiterhalstuches</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/neugestaltung_des_grauen_leiterhalstuches-19723</link>
                        <author>Stammesversammlung Stamm Warendorf (DV Münster)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/neugestaltung_des_grauen_leiterhalstuches-19723</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>das derzeit verwendete graue Leiter-Halstuch wird grundlegend neugestaltet. Ziel ist es, ein zeitgemäßes, farblich ansprechendes und die Werte der Pfadfinderbewegung widerspiegelndes Halstuch zu entwickeln.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stammesversammlung 2026 hat beschlossen o. g. Antrag an die Bundesversammlung zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Pfadfinderbewegung steht traditionell für Vielfalt, Gemeinschaft, Kreativität und Lebensfreude. Diese Werte spiegeln sich jedoch im aktuellen grauen Halstuch nur unzureichend wider. Die Farbe Grau wird vielfach als neutral, zurückhaltend und wenig ausdrucksstark wahrgenommen. Sie vermittelt kaum die Dynamik und Buntheit, die das Pfadfinderleben prägen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pfadfinderinnen und Pfadfinder engagieren sich in unterschiedlichsten Bereichen, bringen individuelle Talente ein und gestalten aktiv eine lebendige Gemeinschaft. Diese Vielfalt sollte sich auch in einem zentralen Erkennungsmerkmal wie dem Halstuch widerspiegeln. Ein farblich ansprechendes Design kann Identifikation stärken, Motivation fördern und das Gemeinschaftsgefühl positiv beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus bietet eine Neugestaltung die Chance, moderne gestalterische Elemente einzubringen und das äußere Erscheinungsbild der Pfadfinder zeitgemäß weiterzuentwickeln. Ein lebendigeres Halstuch kann sowohl nach innen als auch nach außen ein Zeichen setzen: für Offenheit, Kreativität und die Freude am gemeinsamen Erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus diesen Gründen erscheint es sinnvoll und angemessen, das derzeitige graue Halstuch durch eine neue, farbenfrohere Gestaltung zu ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beispiel aus dem Stamm:<br>
Der Stamm Warendorf verwendet das graue Leiterhalstuch in Kombination mit der Farbe jeweiligen Stufenzugehörigkeit (für Leiter ohne Stufe könnte die Lilienfarbe „Gelb“ verwendet werden im Nahtbereich der jeweiligen Tücher.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/neugestaltung_des_grauen_leiterhalstuches-19723/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fneugestaltung_des_grauen_leiterhalstuches-19723%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:51:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13_SÄ: Anpassung des Stimmenverhältnisses in voll besetzten Stammesversammlungen und Stammesrunden</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/anpassung_des_stimmenverhaeltnisses_in_voll_besetzten_stammesversammlun-32193</link>
                        <author>Diözesanversammlung DV Trier</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/anpassung_des_stimmenverhaeltnisses_in_voll_besetzten_stammesversammlun-32193</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ziffern 20 und 25 der Satzung der Stammesebene werden wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>20. Zur Stammesversammlung gehören folgende stimmberechtigte Mitglieder:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Stammesvorstand.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>pro Stufe jeweils eine Vertretung der Leitungsteams der Wölflingsmeuten, Jungpfadfinder*innentrupps, Pfaditrupps und Rover*innenrunden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. eine Vertretung der Leitungsteams der Bibergruppen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>je <span class="strike">zwei</span><strong>drei</strong> Delegierte der Wölflings-, Jungpfadfinder*innen-, Pfadi- und Roverstufe und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Elternvertretung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stimmen der Delegierten sind durch diese persönlich wahrzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>25. Zur Stammesrunde gehören folgende stimmberechtigte Mitglieder:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Stammesvorstand,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>je <span class="strike">zwei</span><strong>drei</strong> Delegierte der Wölflings-, Jungpfadfinder-, Pfadfinder- und Roverstufe, die von den Mitgliedern ihrer jeweiligen Stufe gewählt werden,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>pro Stufe jeweils die*der Sprecher*in der Leitungsteams der Wölflingsmeuten, Jungpfadfinder*innentrupps, Pfaditrupps und Rover*innenrunden und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. die*der Sprecher*in der Leitungsteams der Bibergruppen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sitzungen der Stammesrunde sollen mindestens zweimal im Jahr stattfinden.<br>
Der Stammesvorstand lädt hierzu ein und leitet die Tagung. Ferner ist die Stammesrunde einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder es unter Angabe einer Tagesordnung verlangt.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Satzungsänderung dient dem Ziel, den Kindern und Jugendlichen, respektive den Gruppen, in einer voll besetzten Stammesversammlung wieder die Stimmenmehrheit zu sichern. In der aktuell gültigen Satzung ergibt sich bei vollständiger Besetzung eine Stimmenverteilung von 10 zu 8 zugunsten der Erwachsenen. Dadurch können die Interessen der Kinder und Jugendlichen selbst dann überstimmt werden, wenn sie geschlossen vertreten werden. Dies widerspricht dem Grundgedanken einer gleichwertigen Beteiligung aller Gruppen und dem Anspruch den sich die DPSG selbst gesetzt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Stimmenmehrheit für Kinder und Jugendliche stellt sicher, dass ihre Anliegen nicht nur angehört, sondern auch wirksam in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Sie fördert demokratische Kompetenzen, Verantwortungsbewusstsein und politisches Verständnis bereits in jungen Jahren und stärkt zugleich die Erfahrung, dass die eigene Meinung zählt und aktiver Einfluss auf gemeinschaftliche Entscheidungen möglich ist.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/anpassung_des_stimmenverhaeltnisses_in_voll_besetzten_stammesversammlun-32193/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fanpassung_des_stimmenverhaeltnisses_in_voll_besetzten_stammesversammlun-32193%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:51:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Beitragsanpassung zum 01.01.2027</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710</link>
                        <author>Annkathrin Meyer (Bundesvorsitzende), Sebastian Becker (Bundesvorsitzender), Maximilian Strozyk (Bundeskurat), Katinka Bartl (Vorstand BSG e.V.), Marcus Klapdor (Vorstand BSG e.V.)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>I. Der Bundesbeitrag wird zum 01.01.2027 wie folgt angepasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Der Bundesbeitrag wird von 39,50 € pro Jahr und Mitglied auf 55,00 € pro Jahr und Mitglied angepasst.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Bundesbeitrag mit Familienermäßigung (bisher 26,40 € pro Jahr und Mitglied) wird dauerhaft auf 2/3 des Bundesbeitrags festgelegt (folglich zum 01.01.27 auf 36,70 €).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Der Bundesbeitrag mit Sozialermäßigung bleibt bei 13,80 € pro Jahr und Mitglied.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>II. Die Beitragsrückerstattung an die Diözesanverbände wird zum 01.01.2027 wie folgt angepasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Beitragsrückerstattung wird von bisher 20,0 % auf 23,5 % des Ertrags an Mitgliedsbeiträgen erhöht.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Sockelbetrag (Mindestbetrag) für Diözesanverbände wird von bisher 4.000 € auf 10.000 € erhöht.</li></ol></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Aufwands- und Anforderungssteigerungen seit der letzten Anpassung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesbeiträge wurden zuletzt 2012 angehoben. Seitdem beträgt die allgemeine Kostensteigerung (Verbraucherpreisindex) 33,0 %. Andere Einkommensquellen, wie kirchliche Mittel, Bundesmittel, Spenden und Zuschüsse haben mit dieser Entwicklung nicht schritthalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig sind die Anforderungen an den Verband gestiegen, z. B. in den Bereichen Kinder- und Jugendschutz, Nachhaltigkeit, Datenschutz, IT, Versicherung/Recht und Pädagogik. Entsprechende Projekte wurden und werden von dieser Versammlung auf den Weg gebracht, um dem gerecht zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Diözesanverbände sind ebenfalls von den Entwicklungen betroffen und in einem zumindest höheren Maß als der Bundesverband von stagnierenden kirchlichen Mitteln abhängig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Nutzen für die Bundesebene</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beitragsanpassungen wurden von Vorstand, Mitgliedern und Geschäftsführung des BSG e.V. mit Blick auf die aktuelle Finanzlage so kalkuliert, dass der Bundesverband weiterhin finanziell stabil aufgestellt ist. Alle bereits beschlossenen Projekte werden abgesichert und es werden Spielräume für bereits anstehende Vorhaben und Rücklagen für Risiken geschaffen. Mit 55,00 € pro Mitglied und Jahr, das sind 4,58 € pro Monat, bleibt die Mitgliedschaft in der DPSG immer noch günstiger als in vielen anderen Vereinen. Das Einfrieren des Sozialbeitrags auf dem Stand von 2012 sichert ab, dass auch Kinder aus finanziell nicht gut aufgestelltem Umfeld weiterhin das Abenteuer Pfadfinden erleben können. Der Familienbeitrag trägt ebenfalls dazu bei und seine Herleitung wäre so nun klar und transparent geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Nutzen für die Diözesanebene</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Herausforderungen für die Diözesanverbände möchten wir mit den moderaten Anpassungen von Beitragsweiterleitung und Sockelbetrag gerecht begegnen. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen steigt der weitergeleitete Beitrag an die DVs ab 2027 deutlich. Gemäß dem mittleren der gerechneten wirtschaftlichen Szenarios und abhängig von dem tatsächlichen Aufkommen an Mitgliedsbeiträgen, beträgt der Zuwachs ca. 58 % gegenüber 2024. Der Ertrag für die drei kleinsten DVs steigt auf den neuen Sockelbeitrag von 10.000 €.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/beitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fbeitragsanpassung_zum_01_01_2027-62710%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 23:10:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11_OÄ: Freiwillige Ausbildung von Rover*innen ermöglichen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/freiwillige_ausbildung_von_roverinnen_ermoeglichen-56179</link>
                        <author>Diözesanversammlung DV Münster</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/freiwillige_ausbildung_von_roverinnen_ermoeglichen-56179</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesversammlung möge die entsprechende Ordnungsänderung (Seite 31, Letzter Abschnitt) beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Ziele beschreiben die Kompetenzen, die die Gruppenmitglieder am Ende jeder Stufe erreicht haben sollen. Die Leiter*innen achten darauf, dass alle Kinder und Jugendlichen in der jeweiligen Altersstufe die Möglichkeit haben, die altersspezifischen Inhalte und Methoden zu erleben. Die durchschnittliche Verweildauer in jeder Altersstufe sollte drei Jahre betragen. Durch den flexiblen Übergang vom Rover*innen- zum Leiter*innensein kann die Verweildauer in der Roverstufe länger sein. Im Alter von 18 Jahren und mit dem Beginn der Leitungsausbildung können junge Erwachsene die Leitung einer Wölflings-, Jungpfadfinder- oder Pfadfindergruppe übernehmen. Rover*innen können nicht gleichzeitig Leiter*innen sein. <strong>Rover*innen wird auf eigenen Wunsch, ab dem 16. Lebensjahr, die Teilnahme an der Modulausbildung ermöglicht.</strong> Im Alter von 22 Jahren können junge Erwachsene die Leitung einer Rover*innenrunde übernehmen.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag zu „freiwillige Ausbildung von Rover*innen ermöglichen“ ist für den Diözesanverband Münster und seine Untergliederungen sehr wichtig, sodass wir nach der Ablehnung unseres Modellprojektantrages in 2025 durch die Bundesleitung nun den Weg durch die Bundesversammlung gehen, um alle Diözesanverbände an diesem wichtigen Schritt zu beteiligen und damit auch indirekt allen Stämmen und Bezirken zu diesem Thema eine Stimme zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verschiedene Aspekte führen uns zur Beantragung der Ordnungsänderung. Zahlreiche katholische Jugendverbände bieten ihren Jugendlichen ab 16 Jahren bereits die Möglichkeit der Ausbildung an. Der Bedarf, bereits Mitglieder der Roverstufe auszubilden, ist in der Vergangenheit regelmäßig durch Rover und Stämme benannt worden und ist fortwährend in unserem Diözesanverband ein expliziter Wunsch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Ordnungsänderung können interessierte Mitglieder der Roverstufe bereits erste Erfahrungen durch die Vermittlung von Ausbildungsinhalten sammeln, bevor sie frühestens mit Vollendung des 18. Lebensjahres in die Leitungstätigkeit wechseln können. Darüber hinaus können Rover*innen sich mit den ersten gesammelten Erfahrungen aus der Ausbildung bewusster für oder gegen eine Leitungstätigkeit entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir innerhalb unseres DV viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dazu gehören die intensive Vorbereitung des Modellprojekts, zahlreiche Gespräche unserer Roverreferent*innen mit Rovern aus den DV-eigenen Bezirken sowie der Austausch auf der Rover-Bundeskonferenz mit Mitgliedern des Roverboards und den Rover AK´s der weiteren Diözesanverbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese über einen langen Zeitraum gewonnenen Erfahrungen möchten wir, der DV Münster, gerne einbringen, sofern dies gewünscht ist.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/freiwillige_ausbildung_von_roverinnen_ermoeglichen-56179/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Ffreiwillige_ausbildung_von_roverinnen_ermoeglichen-56179%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 23:05:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Mitbestimmung Satzungs- und Ordnungsänderungen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/mitbestimmung_satzungs-_und_ordnungsaenderungen-40198</link>
                        <author>Stammesversammlung Stamm St. Hedwig Auf der Lieth (DV Paderborn)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/mitbestimmung_satzungs-_und_ordnungsaenderungen-40198</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Satzungs- und Ordnungsänderungen mit Auswirkungen auf die Stämme sollen künftig in einem zweistufigen Verfahren beschlossen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Beratung auf Bundesebene</strong>: Satzungs- und Ordnungsänderungen, die direkte Auswirkungen auf die Arbeit der Stämme haben, werden zunächst auf einer Bundesversammlung beraten. Findet der Vorschlag dort eine Mehrheit, wird er an die Stämme zur Mitbestimmung weitergeleitet.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Stellungnahme der Stämme</strong>: Jeder Stamm hat bis zur nächsten Bundesversammlung die Möglichkeit, eine Stellungnahme zu den geplanten Änderungen abzugeben. Über diese soll die Stammesversammlung beschließen. Diese Stellungnahmen werden in der folgenden Bundesversammlung berücksichtigt, bevor die Satzungs- oder Ordnungsänderung endgültig beschlossen wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand wird beauftragt, bis zur nächsten Bundesversammlung einen konkreten Vorschlag für die Umsetzung dieses Verfahrens vorzulegen.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren gab es mehrere Satzungsänderungen auf Bundesebene, die das Leben in den Stämmen direkt betroffen haben – etwa die Umbenennung des Verbandes oder die Einführung der Stammesrunde. Diese Änderungen führten oft zu Mehraufwand oder Anpassungsbedarf vor Ort, ohne dass die Stämme im Vorfeld die Möglichkeit hatten, ihre Perspektive einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Warum ist dieser Antrag wichtig?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Mehr Mitbestimmung:</strong> Stämme sind die Basis des Verbandes. Sie sollen die Chance haben, ihre Erfahrungen und Bedenken bei Satzungsänderungen, die sie betreffen, aktiv einzubringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Transparenz und Akzeptanz</strong>: Wenn Stämme frühzeitig beteiligt werden, steigt die Akzeptanz für Veränderungen. Gleichzeitig können praktische Herausforderungen oder lokale Besonderheiten besser berücksichtigt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Gemeinsame Verantwortung</strong>: Satzungsänderungen sollten nicht „über die Köpfe der Stämme hinweg“ beschlossen werden, sondern in einem Prozess, der die gesamte Verbandsebene einbezieht.</li></ul></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/mitbestimmung_satzungs-_und_ordnungsaenderungen-40198/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fmitbestimmung_satzungs-_und_ordnungsaenderungen-40198%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:56:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A09: Zeitliche Koordinierung von Ausbildungsterminen</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/zeitliche_koordinierung_von_ausbildungsterminen-58129</link>
                        <author>Stammesversammlung Stamm St. Josef (DV Bamberg)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/zeitliche_koordinierung_von_ausbildungsterminen-58129</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Diözesanverbände werden gebeten, ihre Modulwochenkurse und Präventionsschulungen so aufeinander abzustimmen, dass ein möglichst ganzjähriges Angebot bereitgehalten wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesbüro wird beauftragt, diese Koordination zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Teilnahme an Ausbildungswochen ist gerade für Menschen im Schichtdienst zeitlich oft schwer einzurichten. Derzeit ballen sich die Kurse bundesweit in wenigen Zeitfenstern. Ausbildung wird leichter erreichbar, wenn die Angebote zeitlich stärker gestreut sind.</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/zeitliche_koordinierung_von_ausbildungsterminen-58129/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fzeitliche_koordinierung_von_ausbildungsterminen-58129%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:51:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A08: Strategie „Meine Stimme, mein Verband!“</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/strategie_meine_stimme_mein_verband-53427</link>
                        <author>Sebastian Becker, Marius Ducke, Eva Kopic, Annkathrin Meyer, Maximilian Strozyk, Michael Wenzel</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/strategie_meine_stimme_mein_verband-53427</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Einleitung (optional, gehört nicht zum Beschlusstext):</h2><h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>&quot;Meine Stimme, mein Verband!&quot; (siehe ab Seite 3) ist für die Jahre 2026 bis 2031 die Strategie des Bundesverbandes gem. Ziffer 26 der Satzung der Bundesebene.</p></div></div><h2>Begründung der Antragsteller*innen:</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„In den letzten Jahren ist im Verband mehr und mehr Unzufriedenheit mit der Arbeitsweise und -fähigkeit des Verbandes in der Bundesversammlung entstanden. So gab es viele Versammlungsmitglieder, die den Eindruck hatten, dass wichtige Themen und Anträge nicht ausreichend behandelt werden konnten und die Entscheidungsfindung nicht zufriedenstellend verläuft. Andere Versammlungsmitglieder, unter anderem auch die operativ Verantwortlichen, bemängelten die fehlende Schwerpunkt- und Prioritätensetzung, die aus ihrer Sicht zu einer zu großen Themenfülle führt, die nicht zu bewältigen ist.“<a href="#_ftn1">[1]</a> Vor diesem Hintergrund beschloss die 92. BV 2024 im DV Fulda das Konzept zur Entwicklung einer Strategie für die DPSG. Seit Herbst 2024 hat die erste Strategiegruppe gemäß des Konzepts gearbeitet und so die Strategie „Meine Stimme, mein Verband!“ in Rückkopplung mit der Breite des Verbands, verschiedenen Gremien, Verantwortungsträger*innen und den Mitgliedern der Bundesversammlung erstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Meine Stimme, mein Verband!“ besteht aus fünf Handlungsfeldern, die sowohl inhaltliche Schwerpunkte im Bereich Kinderrechte und Mitbestimmung als auch strukturelle Elemente enthält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Entscheidung für die Strategie „Meine Stimme, mein Verband!“ ist vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen folgerichtig und notwendig. Demokratische Grundwerte, Beteiligung und Selbstbestimmung geraten zunehmend unter Druck, während gleichzeitig das Bedürfnis von Kindern und Jugendlichen nach Mitsprache, Orientierung und wirksamer Beteiligung wächst. Als Kinder- und Jugendverband steht die DPSG in besonderer Verantwortung, Demokratie nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar und gestaltbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitbestimmung ist seit Jahren ein zentrales Thema in Diskussionen und Beschlüssen des Verbandes<a href="#_ftn2">[2]</a>. Immer wieder wurde deutlich: Wir nehmen die Stimmen von Kindern und Jugendlichen ernst und wollen sie konsequent stärken. Zuletzt hat die 93. BV die Positionierung „Mehr Mitbestimmung wagen“ beschlossen. Die Strategie greift diese Entwicklung auf und übersetzt sie in einen verbindlichen, langfristigen Rahmen, mit dem wir unsere demokratischen Strukturen weiterentwickeln und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen gezielt verbessern. Als wichtige Ergänzung zu den Ergebnissen der Projektgruppe „Mitbestimmung konkret“ ermöglicht die Strategie, Instrumente wie Stufengipfel, Beteiligungsformate und diskursive Elemente weiter auszubauen und nachhaltig im Verband zu verankern. Sie trägt dazu bei, dass diese Ansätze noch selbstverständlicher in Diözesan- und Bezirksversammlungen etabliert und umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Strategie ermöglicht es dem Verband, über mehrere Jahre hinweg intensiv und kontinuierlich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen an einem gesellschaftspolitisch hoch relevanten Thema zu arbeiten. Sie schafft Raum für inhaltliche Auseinandersetzung, praktische Erfahrungen und sichtbare Wirkung – innerhalb des Verbandes ebenso wie nach außen. Damit stärkt sie die Selbstwirksamkeit junger Menschen und positioniert die DPSG klar als demokratischen Lern- und Gestaltungsort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zugleich zielt „Meine Stimme, mein Verband!“ darauf ab, Mitglieder und Ehrenamtliche zu empowern. Durch konkrete Materialien, Methoden und Orientierungshilfen werden sie in ihrem Engagement für Mitbestimmung und demokratische Strukturen unterstützt und entlastet. Die Strategie hilft dabei, bestehende Herausforderungen nicht individuell zu tragen, sondern gemeinsam und strukturell anzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Aufbau und die Stärkung der strukturschwachen Regionen der DPSG sorgt dafür, dass die Neugründungen von Stämmen in dieser Strategie vom Bundesverband als Ermöglichungen von neuen Demokratiewerkstätten gefördert wird. Eine Stärkung vorhandener Strukturen dient der stabilen Umgebung, in der dann Neugründungen stattfinden sollen. Damit nimmt sich der Verband auch vor, Pfadfinden in Deutschland zu stärken, um mehr Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Entwicklungsräume zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zuletzt greift die Strategie zentrale Rückmeldungen aus der Aufarbeitungsstudie auf, in der Empowerment, Selbstbestimmung und transparente Beteiligungsstrukturen als wesentliche Schutz- und Qualitätsmerkmale benannt wurden. „Meine Stimme, mein Verband!“ setzt genau hier an und stärkt die DPSG nachhaltig als einen Verband, in dem Demokratie und Mitbestimmung gelebt wird und Kinder und Jugendliche ihre Stimme wirksam einbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die in der Strategie genannten Ziele wurden bewusst hoch angesetzt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Wichtigkeit dieser Ziele besonders hervorzuheben. Es geht darum, den Anspruch zu zeigen, den der Bundesverband an sich stellt. Bei Beschluss dieser Strategie ist nicht zu überblicken, ob jedes Ziel zu 100% erreicht werden wird. Diese Überprüfung erfolgt im Anschluss und ein Nichterreichen von einzelnen Zielen bedeutet nicht, dass die Strategie nicht erfolgreich war. Die Strategie ist die Orientierungsmarke für den Verband in den nächsten 5 Jahren und alle Aktionen und Tätigkeiten sollen auf die Strategie einzahlen, bzw. helfen, Entscheidungen zu treffen. Es geht also vor allem darum zu entscheiden, ob wir gemeinsam diesen Weg gehen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>----------</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. Vorwort des Konzepts zur Strategieentwicklung für die DPSG<br><a href="#_ftnref2">[2]</a> Vgl. Pfadfinden ist politisch (<a href="https://dpsg.de/sites/default/files/2021-08/07_pfadfinden-ist-politisch_neu_arbeitsversion-cafe_002_-beschlossen.pdf">siehe Website</a>)<br>
Konzept politische Bildung (<a href="https://dpsg.de/sites/default/files/2021-08/2019-09-18_konzept_politische_bildung.pdf">siehe Website</a>)<br>
Gegen die Drachen unserer Zeit (<a href="https://dpsg.de/sites/default/files/2021-08/ia_01_wir_sind_bunt_beschlossen.pdf">siehe Website</a>)<br>
Antrag: Politische Bildung vertiefen (92. BV, <a href="https://bundesamt.sharepoint.com/:b:/r/sites/bv-unterlagen/Freigegebene%20Dokumente/BV-Unterlagen%20(Mitglieder%20und%20G%C3%A4ste)/92.%20Bundesversammlung%202024/Ergebnisse%20und%20Beschl%C3%BCsse/BV92_beschlossen_A21_Politische%20Bildung%20vertiefen%20-%20dem%20Rechtsruck%20entgegenstellen.pdf?csf=1&amp;web=1&amp;e=XJWtSa">siehe BV-Sharepoint</a>)</p></div></div><h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/bv94/strategie_meine_stimme_mein_verband-53427/embeddedpdf?file=%2Fbv94%2Fstrategie_meine_stimme_mein_verband-53427%2Fviewpdf%3FsectionId%3D157"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:34:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A02_ÄA3: Senkung der Kluftpreise im Rüsthaus</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/453</link>
                        <author>Sebastian Becker (Bundesvorsitzender), Marcus Klapdor (Vorstand BSG e. V.)</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_128_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 7:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Bundesversammlung fordert die Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG auf, die im Rüsthaus gehandelten Kluften sowie die Stufenhalstücher zukünftig zu einem Preis nahe dem Selbstkostenpreis (also der Summe der Kosten für Einkauf, Lagerhaltung, Verwaltung und Versand) zu verkaufen (Rundungen für „glatte“ oder „schöne“ Beträge sind zulässig). Die Geschäftsführung des Rüsthauses wird gebeten, die Änderung möglichst zeitnah, spätestens jedoch zur Bundesversammlung 2026, umzusetzen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Als DPSG setzen wir uns für fairen und nachhaltig ökologischen Handel, für faire und nachhaltig produzierte Produkte und bezahl- und leistbares Pfadfinden für alle ein. Das schließt für uns auch die Herstellung, den Vertrieb, den Verkauf und den Erwerb von Kluft, Halstüchern und Aufnähern mit ein, da sie zur Grundausstattung aller Pfadfinder*innen in der DPSG gehören.<br><br>Der Bundesvorstand setzt sich in den entsprechenden Gremien dafür ein, dass die Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG weiterhin die im Rüsthaus gehandelten Kluften, Stufenhalstücher, Halstuchknoten und die in der Kluft-Ordnung der DPSG benannten Aufnäher (Nationalitäten-Abzeichen, Stufen-Abzeichen bzw. Tuch-Lilie in den entsprechenden Farben, Abzeichen der Internationalen Konferenz des katholischen Pfadfindertums (ICCS), Weltbund-Abzeichen) zu einem für alle Beteiligten fairen Preis verkauft (Rundungen für „glatte“ oder „schöne“ Beträge sind zulässig). Der Bundesvorstand soll gemeinsam mit der Geschäftsführung der Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG prüfen, inwiefern die bisherigen Preise zu weiterhin fairen und nachhaltigen Bedingungen angepasst und reduziert werden können. Vor allem aber soll sich der Bundesvorstand dafür einsetzen, dass die Kluftbörse mit ihrem Angebot des kostenfreien Erwerbs von gebrauchten Kluften ausgebaut und verbessert wird, sodass sie den Mitgliedern der DPSG bekannter und einfacher zugänglich wird.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:13:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A02_ÄA2: Senkung der Kluftpreise im Rüsthaus</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/451</link>
                        <author>Denja Charvin</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/451</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_128_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 6:</h4><div><p>Die Bundesversammlung fordert die Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG auf, die im Rüsthaus gehandelten Kluften sowie die Stufenhalstücher zukünftig <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zu einem Preis nahe dem Selbstkostenpreis (also der Summe der Kosten für Einkauf, Lagerhaltung, Verwaltung und Versand) zu verkaufen (Rundungen für „glatte“ oder „schöne“ Beträge sind zulässig).</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zusätzlich auch zu einem sozialermäßigten Preis anzubieten. Außerdem soll geprüft werden, wie die Kluftbörse direkt im Rüsthaus verlinkt werden kann.</ins> Die Geschäftsführung des Rüsthauses wird gebeten, die Änderung möglichst zeitnah, spätestens jedoch zur Bundesversammlung 2026, </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:11:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A02_ÄA1: Senkung der Kluftpreise im Rüsthaus</title>
                        <link>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/450</link>
                        <author>Valerian Laudi</author>
                        <guid>https://antrag.bv.dpsg.de/bv94/senkung_der_kluftpreise_im_ruesthaus-57897/450</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Die 93. Bundesversammlung möge beschließen:</h2><div id="section_128_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 3 einfügen:</h4><div><p>Die Bundesversammlung fordert die Rüsthaus GmbH &amp; Co. KG auf, die im Rüsthaus gehandelten Kluften sowie die Stufenhalstücher <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und die in der Kluft-Ordnung der DPSG benannten Aufnäher (Nationalitäten-Abzeichen, Stufen-Abzeichen bzw. Tuch-Lilie, ICCS-Abzeichen, Weltbund-Abzeichen) </ins>zukünftig zu einem Preis nahe dem Selbstkostenpreis (also der Summe der Kosten für Einkauf, Lagerhaltung, </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:09:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>